Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Neue Förderrunde in der Collm-Region ausgerufen
Region Oschatz Neue Förderrunde in der Collm-Region ausgerufen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 05.07.2017
Ein Teil der Leader-Gelder floss unter anderem in das Schloss Hubertusburg. Hier wird beispielsweise die Sanierung der Schlossmauer gefördert. Quelle: Volkmar Heinz
Anzeige
Collm-Region

Neue Runde, neuer Geldregen – das kommt auf die sogenannte Leader-Region Zweistromland-Ostelbien rund um Oschatz zu. Der aktuelle Fördermitteltopf für den Sommer ist mit knapp über vier Millionen Euro gefüllt. Abgedeckt werden elf Themengebiete, gelockt wird mit einem Fördersatz von mindestens 75 Prozent. Alle potenziellen Antragsteller haben ab sofort bis zum 22. August die Möglichkeit, ihre Vorhaben samt benötigter Unterlagen inklusive Finanzierungsplan und etwaigen Eigentumsnachweisen einzureichen.

Regionalmanager Holger Reinboth hofft auf regen Zuspruch: „Wir wissen von Vorabanfragen, dass nach wie vor großes Interesse an privaten Baumaßnahmen besteht – also an Umnutzung und Wiedernutzung von leerstehenden Immobilien für privates Wohnen.“ In diesem Bereich steht ein Budget von einer Million Euro zur Verfügung. „Bei jungen Familien können wir einen Fördersatz von 80 Prozent ermöglichen“, sagt Reinboth. Auch Vereine mit kulturellen oder touristischen Projekten möchte der Regionalmanager ermutigen, Anträge einzureichen. „Wir locken mit einer Förderquote von 75 Prozent und können bis zu 150 000 Euro pro Projekt zur Verfügung stellen.“ Zudem rechnet Reinboth erneut mit kommunalem Interesse und hofft auf Zuspruch aus der Wirtschaft.

Weitere Aufrufe betreffen Projekte in der Nahversorgung und verkehrstechnischen sowie touristischen Infrastruktur. Auch Konzepte, Planungen und Studien und den Bereichen Qualitäts- und Serviceorientierung, touristische Produkte und Angebote mit Nachbarregionen, Beherbergungsbetriebe, Wiederherstellung von Landschaftselementen und der Renaturierung von Gewässern zweiter Ordnung können mit Fördergeldern bedacht werden. „Wenn das Budget, nicht ganz ausgeschöpft wird, ist es aber nicht verloren. Dann können wir es beim nächsten Aufruf wieder mit zur Verfügung stellen“, erklärt Reinboth den Vergabemodus.

Nach Ablauf der Antragsfrist werden die eingereichten Projekte entsprechend dokumentiert und bewertet. Für wen die Förder-Ampel letztendlich auf grün schaltet, legt das regionale Entscheidungsgremium (Reg) zur nächsten Sitzung am 18. September im nordsächsischen Arzberg fest.

Zuletzt entschied die Runde über 44 Projekte mit einem Fördermittelumfang von insgesamt 3,4 Millionen Euro – darunter 13 Vorhaben für privates Bauen und 12 Abbruchmaßnahmen, die nun ihren Antrag bei der entsprechenden Bewilligungsbehörde stellen können. Weitere Förderung geht zudem an drei wirtschaftliche sowie ein Projekt in der Verkehrsinfrastruktur und Dorfbildgestaltung.

Anfang des Jahres bestätigte das Entscheidungsgremium die Förderung für vier Projekte aus der Collm-Region (die OAZ berichtete) – darunter ein neuer Spielplatz auf den Mügelner Anger für 52 000 Euro, die Renaturierung des Luppaer Quellenteiches für 26 000 Euro, die Sanierung der Einfriedungsmauer am Park des Schlosses Hubertusburg in Wermsdorf für 133 000 Euro sowie die Sanierung der Wege auf dem Altoschatzer Friedhof und rund um die Kirche für 27 000 Euro.

Von André Pitz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der ehemalige Konsum in Ablaß soll abgerissen werden. Jahrelanger Leerstand hat das Gebäude zum Schandfleck Nummer eins im Mügelner Ortsteil werden lassen. Nach dem Abriss ist zunächst die Begrünung des Areals vorgesehen. Aber auch als Baugrundstück für ein Eigenheim eignet sich die Fläche.

05.07.2017

Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sind dabei, die Straßeneinläufe und Gullideckel auf freien Ablauf von Regenwasser zu überprüfen. Denn schüttet es in Mügeln vom Himmel wie aus Eimern, besteht Hochwassergefahr. Doch das erforderliche Hochwasserrückhaltebecken bekommt die Stadt nicht.

08.07.2017

Fleiß, Disziplin, Talent und der richtige Freund sind die Zutaten für einen Realschulabschluss mit der Bestnote 1,0. Glauben Sie nicht? Dann fragen Sie Desiree Beirich. Sie hat es geschafft. Neben den eigenen Leistungen ist dafür auch ihr Freund Christian Taggesselle verantwortlich. Der hat im letzen Fach zur Bestnote verholfen.

04.07.2017
Anzeige