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Oschatz Neue Herausforderungen für Mahliser Ritter
Region Oschatz Neue Herausforderungen für Mahliser Ritter
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15:00 29.05.2016
Blickt überspitzt auf die Woche zurück: Christian Kunze Quelle: ALL
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Mahlis

Bald herrscht Stille in der Döllnitzarena: An leere Ränge im Sommer müssen wir uns gewöhnen, denn die Mahliser Ritterfestspiele finden in diesem Jahr das letzte Mal statt. Fraglich ist nur, was die tapferen Ritter und Amazonen dann künftig tun? Denn ohne die Duelle zum Dorffest und das Training für die Wettkämpfe gucken sie bald in die Röhre. Arbeitslose arme Ritter – ein trauriges Bild!

Langeweile muss aber nicht sein. Die Angst vor dem drögen Ritter-Ruhestand ist unbegründet. Denn es gibt genug Gelegenheiten für die mutigen Recken, sich in der Region wieder einzubringen. Auf zu neuen Taten, ihr tollen Kerle! An erster Stelle steht die Sicherheit im Straßenverkehr. Rentner am Steuer entpuppen sich nicht selten als großes Risiko. Die Senioren können nicht zu Eignungstests gezwungen werden. Die Verkehrswacht Oschatz tut bereits ihr bestes, aber garantieren kann sie damit nicht für unfallfreie Straßen. Doch was ist eigentlich mit Beifahrern für das Krückstock-Klientel? Fahrer ab 17 lenken betreut Autos, dann sollte das auch für jene ab 70 gelten – und zwar mit ritterlichem Beistand!

Große Herausforderungen für die Herren in Rüstung warten auch in den sächsischen Klassenzimmern. Wie Kultusministerin Brunhild Kurth in dieser Woche mitteilte, mangelt es trotz finanzieller Anreize und Quereinsteigern immer noch an Pädagogen – vor allem auf dem Lande. Der Lehrermarkt ist sozusagen ein leerer Markt. Diese Lücke zu füllen, das sollte auch den gestandenen Männern und Frauen aus Mahlis würdig sein.

Ritter, denen das Risiko, welches Stundenplan, Tafelkreide und Milchgeld bergen, nicht genügt, können sich in einer Disziplin üben, die in Lampertswalde gefragt ist: Hochlandrinder-Bullen hüten und notfalls wieder einfangen!

Von Christian Kunze

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