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Oschatz Neue Namensvorschläge für Oschatzer Bad
Region Oschatz Neue Namensvorschläge für Oschatzer Bad
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12:43 07.11.2018
Abschiedsparty im Platschbad Oschatz Quelle: christian kunze
Oschatz

Die drei Namensvorschläge für das umgebaute Oschatzer Bad scheinen nicht in Stein gemeißelt. Das sagte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar jetzt auf Nachfrage mit Blick auf die anhaltende Ablehnung für die zur Abstimmung stehenden Namensfavoriten „Wellomy“, „B20“ und „XXO“.

Wenn nach dem Ende des Votings der Oschatzer Freizeitstätten GmbH erkennbar sei, dass keiner der drei zur Wahl stehenden Favoriten akzeptiert werde, dann müsse aus anderen Einsendungen ausgesucht werden. „Es ist niemandem verboten, weitere Vorschläge zu unterbreiten“, konkretisierte der Aufsichtsratsvorsitzende, der auch in der Jury zur Favoritenauswahl saß. Die Nichtveröffentlichung der über 60 weiteren Vorschläge verteidigte er. „Da waren auch absolut untragbare Formulierungen dabei“, so Kretschmar.

H2Oschatz

Indes melden sich vermehrt Leser in der Redaktion, die ebenfalls ihren Unmut über die Vorauswahl der Jury und das Beharren daran kundtun. Da ist, analog zu den Meinungen in sozialen Netzwerken die Rede davon, dass man sich nichts überstülpen lassen möge. Ihre Kritik am Zurückhalten der übrigen Einsendungen unterfüttern die Leser mit eigenen Namensideen. So erklärt etwa Brigitte Thiele aus Altoschatz, dass sie die Erläuterungen zu den Top 3 nicht vielsagend, sondern eher nichtssagend finde. „Ich spreche sicher im Namen vieler anderer, wenn ich sage, dass der Name Platsch erhalten bleiben soll. Wenn es denn ein neuer sein soll, dann müssten darin Oschatz und der Badcharakter enthalten sein“, sagt sie. Ihre Idee lautet „H2Oschatz“.

Badbeirat Gottfried Kluge aus Calbitz nennt gegenüber der OAZ den von ihm beim Aufruf eingereichten Vorschlag „Oni“. Der, so Kluge, sei kurz und prägnant und bringe zwei Dinge zusammen: Die Abkürzung „Uni“ für Universal („Denn es entsteht etwas Neues, Unverwechselbares“) und das O für Oschatz.

Platsch 2020

Mit Kopfschütteln beobachtet auch Eckhard Aust aus Naundorf die Diskussionen und wirft die Vorschläge „Platsch 20“ und „Platsch 2020“ in die Runde. „Das erweitert den bekannten und beliebten Namen um das Jahr der Wiedereröffnung oder den Zeitraum, der zwischen Eröffnung und Umbau verstrichen ist. Das Logo müsste nur leicht angepasst werden. Das Bad erhält sozusagen einen neuen Stempel, der Ursprungsname bleibt allerdings erhalten“, meint er.

Von Christian Kunze

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