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Neue Rohre unter dem Anger

Neue Rohre unter dem Anger

Hochwasser und Starkregen hatten im Frühjahr zu Schäden an der Infrastruktur geführt. Nachdem der Wiederaufbauplan des Freistaates vorliegt und Entscheidungen darüber gefallen sind, welche Maßnahmen förderfähig sind, vergab der Gemeinderat am Donnerstagabend erste Aufträge.

Schwer beschädigt wurde beim Juni-Hochwasser der Berntitzer Weg im Ortsteil Lampersdorf. Die Baukosten werden auf knapp 400 000 Euro geschätzt. Der Gemeinderat vergab die Projektierungsleistungen einschließlich der Bauüberwachung für diesen rund zwei Kilometer langen Weg an die Bauprojekt-Planungsbüro GmbH aus Oschatz. Die vorläufig ermittelten Honorarkosten belaufen sich auf knapp 40 000 Euro. Bürgermeister Matthias Müller betonte, dass der Neubau nichts mit dem potenziellen Windkraftstandort zu tun habe, der an diesem Weg liegt.

 

Erneuerungsbedürftig ist aufgrund des Hochwassers auch der 1,2 Kilometer lange Wirtschaftsweg vom Viereck in Calbitz bis zum Calbitzer Weg. Die Gemeinderäte votierten einstimmig für den Vorschlag der Verwaltung, mit der Planung und Bauüberwachung das Dahlener Ingenieurbüro für Wasser und Tiefbau Manfred Frenzel zu beauftragen. Die Bausumme für dieses Projekt wird auf 167 516 Euro geschätzt. Daraus ergibt sich ein Honorar von knapp 18 000 Euro für das Planungsbüro.

 

Bei den Hochwasser- und Starkregenereignissen wurde die Verrohrung des Schallenteichbaches im Bereich des Angers in Mitleidenschaft gezogen. Wie bei den zuvor genannten Projekten kommt die Gemeinde auch hier nur in den Genuss einer 100-prozentigen Förderung, wenn sie Planungsunterlagen erarbeiten lässt. Den Auftrag dazu vergaben die Gemeinderäte einstimmig an das Leipziger Büro Klemm & Hensen. Mit ihm arbeitet die Kommune schon beim Hochwasserschutzkonzept zusammen. Überschlägig wurden Baukosten in Höhe von 96 000 Euro ermittelt. Für die Planungsleistungen sind davon knapp 21 000 Euro vorgesehen.

 

Neben den Planungen für Bauvorhaben stimmten die Räte dem Abschluss eines Vertrages mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst zu. Er soll weiterhin die rund 1,2 Hektar kommunale Waldfläche fachlich betreuen. Darin enthalten ist unter anderem die Überwachung der Verkehrssicherheit. Die Vereinbarung gilt für ein Jahr.

Axel Kaminski

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