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Oschatz Neue Schwellen und frischer Schotter für Döllnitzbahn in Altoschatz
Region Oschatz Neue Schwellen und frischer Schotter für Döllnitzbahn in Altoschatz
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16:01 08.03.2018
Schotter im Gleis wird am Haltepunkt Altoschatz-Rosenthal gestopft. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Oschatz

Im Rahmen dieser Arbeiten wird unter anderem ein Abschnitt am Haltepunkt Altoschatz-Rosenthal in Stand gesetzt. Die Spezialisten der Dresdner Niederlassung der Tief- und Gleisbaufirma NTG haben dort die Schwellen ausgetauscht und neuen Schotter ins Gleisbett eingebracht. Die Wermsdorfer Steine werden dabei mit einer Kleinstopfmaschine verdichtet, so das dass Schienen stabil in der richtigen Spurweite und exakten Höhen liegen.

„Die Firmen, mit denen wir zusammenarbeiten sind darauf bedacht, möglichst Produkte aus der Region zu verwenden“, erläutert Eisenbahnbetriebsleiter Lutz Haschke. Wichtig sei ihm, dass lang haltbarer Schotter verwendet werde. Wenn er quasi aus der Nachbarschaft käme, sei das umso besser. Das Bauen unter rollendem Rad sei zwar etwas aufwendiger als mit einer Sperrung der Strecke, aber so entfalle die Investition in einen Ersatzverkehr. Dazu käme, dass sich die Fahrgäste der Bahn nicht umstellen müssten.

Neue Kreuzungsmöglichkeit entsteht in Thalheim

Ende vergangenen Jahres hatte die Firma NTG im Auftrag der Döllnitzbahn bereits eine Weiche nahe des Oschatzer Hauptbahnhofes ausgebaut. Diese hat inzwischen am Bahnhof Thalheim eine neue Bestimmung gefunden. „Bis jetzt hatten wir dort ein Stumpfgleis, nun gibt es die Möglichkeit zur Umfahrung“, erklärt Lutz Haschke. Von der Fahrzeit her liege Thalheim ziemlich genau in der Mitte zwischen Oschatz und Mügeln. Wenn dort künftig Züge aus beiden Richtungen gleichzeitig ein- und ausfahren könnten, erleichtere das vor allem bei Sonderfahrten den Zugbetrieb erheblich. „Bis dahin muss jedoch noch einiges passieren. Bahnsteig und Beleuchtung müssen an die neue Gleisgeometrie angepasst werden“, betont Lutz Haschke. Er rechne damit, dass die Döllnitzbahn ab Juni die Umfahrung nutzen könne. In Oschatz war die so genannte Schutzweiche schon rund 25 Jahre nicht mehr benötigt worden, in Thalheim werde damit ein Zustand hergestellt, den es schon einmal gab.

Von Axel Kaminski

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