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Oschatz Neue Wetterschutzhütte und Grillplatz für den Liebschützberg
Region Oschatz Neue Wetterschutzhütte und Grillplatz für den Liebschützberg
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15:10 30.04.2018
Thomas Barth (l.) und Bürgermeister David Schmidt weihen im Beisein vieler Ausflügler die neue Schutzhütte auf dem Liebschützberg ein Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Liebschütz

Seit einem Jahr engagiert sich die Interessengemeinschaft Liebschützberg für den Höhenzug. Am Pfingstmontag haben die Frauen und Männer um Thomas Barth eine Wetterschutzhütte und eine Feuerstelle offiziell im Beisein des Liebschützberger Bürgermeisters David Schmidt eingeweiht.

„Über 2000 Euro an Geldspenden von Privatpersonen und Firmen kamen zusammen. Außerdem stellten uns Firmen Material und Arbeitsleistungen kostenlos zur Verfügung“, erklärte Barth bei der Einweihung. Außerdem brachten sich die Mitglieder der Interessensgemeinschaft mit Eigenleistungen ein. „Als ich das Projekt im Gemeinderat vorstellte, gab es spontan von Räten Zuspruch und erste Hilfsangebote“, erinnerte Barth.

Hütte und Feuerstelle, die als Grillplatz genutzt werden kann, seien moderat gestaltet worden, um einen Platz als Treffpunkt zur Begegnung zu schaffen. Zudem sei die Schutzhütte die einzige in dieser Art direkt an einem ökumenischen Pilgerweg, erklärt er. „Ich denke, die Hütte wird so gut angenommen und wird gute Dienste leisten. Bereits als wir am Morgen unser Zelt für die Kaffeetafel aufbauten, kamen Pilger vorbei und freuten sich über die neue Hütte“, schilderte Barth eine erste Resonanz auf das Bauwerk. Ziel der Interessengemeinschaft sei es, so schilderte ihr Protagonist vor mehr als 150 Bergbesuchern, rings um Hütte und Feuerstelle keine riesigen Events zu veranstalten. „Aber so ein, zwei Sachen wie ein Mühlensingen zu Pfingsten könnten wir organisieren.“

Nicht viel Zeit verging, bis das Mühlensingen in die Tat umgesetzt wurde. Handzettel mit Volksliedern waren vorbereitet und mit Unterstützung von Konrad Sternberger stimmten viele der Gäste in den gemeinsamen Gesang mit ein. Unter ihnen war auch Gerhard Bittig vom ehemaligen Männerchor Gaunitz-Terpitz. „Neun Mal hat es hier oben ein Mühlensingen gegeben. Das war immer eine schöne Sache“, erklärte der Senior und hatte Fotos und andere Dokumente davon mitgebracht.

Von bärbel Schumann

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