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Neuer Hort als Kopfgeburt

Neuer Hort als Kopfgeburt

Die Planung für den Neubau des Hortes "Zum Grashüpfer" nimmt Gestalt an. Der Stadtrat sprach sich am Donnerstagabend einstimmig dafür aus, dass der künftige Hort eine "Kopfgeburt" werden soll - am Kopf der beiden benachbarten Grundschulgebäude.

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Künftiger Standort Hort Zum Grashüpfer

Quelle: Dirk Hunger

Schul- und Hortleitung hatten sich zuvor für das Beibehalten des jetzigen Hort-Standortes ausgesprochen.

 

Seit Januar feilen die Planer unter Führung des Architekturbüros Papst aus Leipzig und die Mitarbeiter des Oschatzer Stadtbauamtes an der Einordnung des neuen Hortes in das Gelände. Letztendlich, so Bauamtsleiter Michael Voigt, habe sich die Idee eines Dreiseithofes - bestehend aus den beiden Grundschulgebäuden und dem Hortneubau - als die günstigste erwiesen. Vorteile aus seiner Sicht: Vom Hort kann eventuell eine Verbindung zur Grundschule hergestellt werden. Ein behindertengerechter Zugang ist möglich. Und die Zufahrt zum Hort für die Eltern von der Vorwerksgasse kann verbessert werden.

 

Es gibt aber auch Nachteile: Mindestens acht große Kastanien müssen dem Neubau weichen. Der Hartplatz muss verkleinert werden. Und die Hortkinder werden einem stärkeren Lärm von der Bahnhofstraße ausgesetzt sein, als das beim jetzigen Hortstandort der Fall ist. Genau diese Nachteile sind es auch, die seitens der Schul- und Hortleitung gegen die "Kopfgeburt" sprechen.

 

"Das ist eine städtebaulich runde Geschichte", kommentierte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) den beschlossenen Standort. Stadtrat Albert Pfeilsticker (CDU) begrüßte, dass der Neubau behindertengerecht gestaltet werden soll. Er regte jedoch an, auf einen Aufzug zu verzichten und stattdessen auf wartungsarme Rampen für Behinderte zu setzen. Und Rainer Horbas (FDP) mahnte: "Wir müssen darauf achten, dass das Gebäude so wenig Betriebskosten wie möglich verursacht."

 

Und wie geht es jetzt weiter? Im Sommer soll der Förderantrag für den Neubau gestellt werden, dessen Gesamtkosten (inklusive Planung) auf etwa drei Millionen Euro geschätzt werden. Werden die Fördermittel bewilligt, soll nächstes Jahr gebaut werden.

Frank Hörügel

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