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Oschatz Neues Bauland am Cunnersdorfer Weg in Oschatz
Region Oschatz Neues Bauland am Cunnersdorfer Weg in Oschatz
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09:27 24.02.2016
Lutz Stein mit dem Plan für den Eigenheimstandort „Cunnersdorfer Weg“. Mit der nächsten Ratssitzung wird die Fläche zum Bauland. Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Oschatz

Der Stadtrat hat sich 2015 entschieden, am Cunnersdorfer Weg parallel zur Wermsdorfer Straße, einen neuen Eigenheimstandort zu erschließen. Doch bevor demnächst die ersten Bagger für die Erschließungsarbeiten anrollen können, rollte jetzt ein erheblicher bürokratischer Akt an. „Es ist notwendig, einen Bebauungsplan aufzustellen. Der Aufstellungsbeschluss ist gefallen. Das Baugebiet ist genau abgegrenzt, der Bebauungsplan ist erarbeitet worden, hat öffentlich ausgelegen und jedermann hatte die Möglichkeit, sich dazu zu äußern“, erläutert Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) den Verfahrensweg. Die Stadträte haben unlängst die Anregungen und Bedenken zum Bebauungsplan abgewogen und die Einarbeitung in den Plan beschlossen. Voraussichtlich in der nächsten Sitzung wird der Plan zur Satzung erhoben. „Und erst danach ist diese Fläche tatsächlich Bauland. Das ist ein ziemlich langer Prozess“, so Kretschmar.

Dessen ungeachtet haben Interessenten an einer Bauparzelle schon jetzt die Möglichkeit, in die Kaufverhandlungen einzusteigen. Dabei ist die Vermarktung des Areals in zwei Schritten vorgesehen. In diesem Jahr soll etwa die Hälfte der Fläche erschlossen werden. Dies entspricht nach dem derzeitigen Zuschnitt des Bebauungsplanes sechs Bauparzellen, die nach dem Ende der Erschließung möglicherweise schon zum Jahresende bereitstehen. Dass diese sechs Bauparzellen keine Ladenhüter sein werden, davon sind Stadtrat und Stadtverwaltung überzeugt. Immerhin sind Eigenheimbaugrundstücke in der Größenordnung zwischen 800 und 1200 Quadratmeter auf dem Oschatzer Immobilienmarkt gefragt. In welcher Größenordnung die Kaufpreise liegen werden, ist noch nicht abschließend geklärt, hängt zum größten Teil von den anfallenden Erschließungskosten ab, welche die Stadt auf die Grundstücke umlegen muss. Im September des vergangenen Jahres hatte Bauamtsleiter Michael Voigt bereits erklärt, dass es eine Kostenschätzung für die Erschließung gibt und dass man mit einem akzeptablen Quadratmeterpreis für die künftigen Bauherren rechne.

Neben dem Eigenheimstandort besitzt die Stadt Oschatz im Cunnersdorfer Weg auch noch Flächen, die für eine kleingärtnerische Nutzung vorgesehen sind. Diese Flächen sollen auch weiterhin als Kleingärten genutzt werden, will die Stadt die bestehenden Pachtverträge nicht antasten. Ob es langfristig weitere Veränderungen auf dem Areal geben werde, stehe momentan in den Sternen.

Unterdessen ist die Stadt bemüht, weiteres Bauland zur Verfügung stellen zu können, beispielsweise im Oschatzer Ortsteil Schmorkau. Hier hat die Bauverwaltung der Stadt Oschatz einen Bebauungsplan für ein Areal zwischen der Straße der Arbeit und der Straße des Friedens aufgestellt. Bis das Land allerdings Baureife erlangt, könne noch einige Zeit vergehen. Ob damit dann allerdings der Bedarf an Bauland in der Stadt Oschatz gedeckt werden kann, bleibt weiter fraglich.

Von Hagen Rösner

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