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Oschatz Neues Fahrzeug für Feuerwehr Olganitz
Region Oschatz Neues Fahrzeug für Feuerwehr Olganitz
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11:54 13.11.2017
Martin Sternberger und Klaus Schmiele von der Olganitzer Wehr, Gemeindewehrleiter Hans-Günther Hesse, Bürgermeisterin Christiane Gürth und Pfarrer Markus Gnaudschun (v.r.) vor dem neuen Fahrzeug. Sehen Sie dazu ein Video unter www.lvz.de Quelle: Foto: J. Brechlin
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Olganitz

Wer am Sonnabend in Olganitz unterwegs war, hat Rot gesehen: Die Straße vor dem Gerätehaus war gesäumt von Feuerwehrfahrzeugen. Vertreter von Ortswehren und der Leipzig-Wiederitzscher Partnerwehr waren vor Ort, um gemeinsam mit den Olganitzern die Inbetriebnahme ihres neuen Löschfahrzeuges zu feiern. Für Wehrleiter Martin Sternberger war der Tag „ein Meilenstein“. „Das gilt für die Feuerwehr und für den gesamten Ort, denn es wird uns ein wichtiges Stück Sicherheit übergeben“, sagte er. 18 Aktive gehören derzeit zur Einsatzgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Olganitz, und Martin Sternberger hofft, dass die neue Technik weitere junge Leute motiviert, in den Dienst der Helfer zu treten.

Rund 170 000 Euro hat das sogenannte mittlere Löschfahrzeug gekostet, 120 000 Euro gab es als Förderung, 50 000 Euro musste die Gemeinde Cavertitz an Eigenmitteln zusteuern. Und hier und da kamen noch Kosten hinzu, etwa für den Wasseranschluss oder die Ausstattung mit Digitalfunk. Bürgermeisterin Christiane Gürth (parteilos) betonte, in das Rettungswesen zu investieren, sei sehr sinnvoll, schließlich gehe es im Notfall um Menschen und Sachwerte. „Wir haben hier in Olganitz mehrere kleinere Gewerbebetriebe, das Schullandheim und die Nähe zur Dahlener Heide“, begründete sie, weshalb die Ortswehr ein neues Fahrzeug bekommen hat.

Bürgermeisterin Christiane Gürth und Wehrleiter Martin Sternberger schneiden gemeinsam die Festtorte zur Fahrzeugübergabe an. Quelle: Jana Brechlin

Zur feierlichen Übergabe, an der auch Vertreter von Landratsamt und Kreisfeuerwehrverband teilnahmen, nutzte sie die Gelegenheit, den Helfern im gesamten Gemeindegebiet zu danken. „Wo eine Wehr ist, ist auch Leben“, sagte sie. Die Mitglieder würden nicht nur retten und unzählige Dienste absolvieren, sondern seien auch maßgeblicher Gestalter des Dorflebens. Gemeindewehrleiter Hans-Günther Hesse seinerseits gab den Dank an die Kommune zurück, denn ohne die Unterstützung der Gemeinde hätte man diese guten Voraussetzungen nicht schaffen können. „Wir haben jetzt vier wasserführende Fahrzeuge im Gemeindegebiet, und das ist wichtig für unsere waldreiche Gegend“, unterstrich er.

Pfarrer Markus Gnaudschun „tauft“ das Fahrzeug nach dem Segen mit Wasser aus der Handspritze. Quelle: Jana Brechlin

Reichlich Wasser gab es indes schon zur Übergabe am Wochenende. Nicht nur, dass es immer wieder regnete, nach dem Segen durch Pfarrer Markus Gnaudschun bedachte dieser das Fahrzeug auch noch mit Wasser aus einer Handspritze, bevor Bürgermeisterin Christiane Gürth zur Sekt-Taufe ansetzte.

Von Jana Brechlin

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