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Neues Frauen-Team kleidet Wermsdorfer Fischkönigin ein

Neues Frauen-Team kleidet Wermsdorfer Fischkönigin ein

Neben der Schärpe, der Krone und einem Karpfen, oft aus Plüsch, gehört das Kleid zu den Utensilien, mit denen die Wermsdorfer und Sächsische Fischkönigin auf Reisen geht.

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Das Kleid für Fischkönigin Sarah Appenfelder entwerfen Ulrike Wittko und Sylvia Rieger.

Quelle: Dirk Hunger

Seit zehn Jahren war das Entwerfen und Anfertigen dieses Kleides die Domäne von Martina-Elvira Lotzmann. In diesem Jahr haben die Oschatzerin Ulrike Wittko und Sylvia Rieger aus Großbardau den Auftrag erhalten, die Fischkönigin festlich einzukleiden.

 

Ulrike Wittko, gelernte Interieur-Designerin, führt seit Ende Mai 2014 ein Geschäft in der Freiherr-von-Stein-Promenade in Oschatz. Zuvor war die Stuttgarterin, die 1990 in den Osten kam, in Leipzig tätig. "Als Modedesignerin tätig zu werden, war schon immer mein Traum", erzählt die Neu-Oschatzerin. Studiert habe sie allerdings Betriebswirtschaftslehre und sich erst später dem Design zugewandt. Obwohl Bekleidung nicht zu ihrem Beruf geworden ist, habe sie sich ihre eigene Garderobe größtenteils selbst gestaltet. Das fiel auf und gefiel - auch denen, die für die Ausstattung der Fischkönigin zuständig sind. Ganz klassisch ist Sylvia Rieger zu diesem Auftrag gekommen. Sie ist Maßschneiderin, hat in dem etwas komplizierteren Herren-Fach gelernt und freut sich auf diese besondere Aufgabe.

 

Für die Wermsdorfer und Sächsische Fischköniginnen hatten die beiden kreativen Frauen schon einen Entwurf parat, in den sie vor der Wahl allerdings keinen Einblick gewährten. Das sie sich auch nach der Wahl von Sarah Appenfelder nicht in die Karten schauen ließen, lag daran, dass sie die Skizzen zu diesem Zeitpunkt bereits verworfen hatten. "Unsere Idee passte nicht zum Typ der Fischkönigin. "Das Kleid würde ihr nicht gerecht werden, so dass wir uns noch einmal Gedanken machen müssten", sagte Ulrike Wittko.

 

Während Sarah Appenfelder sich den Fotografen stellte, fachsimpelten die Designerin und die Maßschneiderin schon über passende Schnitte und Materialien. Da war von Fischleder die Rede - ob echt oder Imitat müsse man noch diskutieren. Auf jeden Fall erhalte die Fischkönigin zwei Kleider: eins, das sie bei Auftritten im Kühlen warm hält und ein zweites für die eleganten Termine auf Messen und bei Empfängen.

Axel Kaminski

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