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Oschatz Neues Gerätehaus in Bornitz soll im September eingeweiht werden
Region Oschatz Neues Gerätehaus in Bornitz soll im September eingeweiht werden
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09:31 10.03.2017
Mitarbeiter der Firma TWT aus Sörnewitz bereiten die Schalung für die Bodenplatte des Bornitzer Feuerwehrhauses vor. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Bornitz

Schnee und Frost haben die Zwangspause auf der Baustelle des neuen Feuerwehrgerätehauses – wie anderenorts auch – länger andauern lassen, als ursprünglich geplant. Doch mittlerweile ist wieder Bewegung am Bau. Die von der Gemeinde mit den Mauerwerks- und Betonarbeiten beauftragte Firma TWT aus Sörnewitz bereitet derzeit das Herstellen der Bodenplatte vor.

Zuvor ist die Grundfläche des Gebäudes mit Styroporplatten ausgelegt worden. Damit soll die Energiemenge, die von der als Fußbodenheizung ausgeführten Gebäudeheizung ins Erdreich abgestrahlt wird, stark verringert werden. Über diesen Dämmmatten liegt inzwischen der Bewehrungsstahl für den Beton. In der Wochenmitte begannen die Bauarbeiter damit, die Schalung für die Bodenplatte aufzustellen.

„In der Woche, auf dem Weg von und zur Arbeit, liegt die Baustelle zwei Mal täglich an meinem Weg. Da schaue ich natürlich im Vorbeifahren hin“, sagt Wehrleiter René Tschierske. Man erkenne jetzt schon ganz gut, was wo sein soll und wie groß das Gebäude sowie die Räume darin werden. „Ich denke, das ist auch für die Anwohner ganz interessant“, meint der Wehrleiter. Da er selber auf dem Bau arbeitet und es nicht mag, wenn dort Besucher herumstreichen, unternimmt er selbst auch keine Baustellenbesuche. Wegen der durch den Winter verursachten Verzögerung am Bau mache er sich keine Sorgen. Das Einsatzfahrzeug der Bornitzer Wehr ist trocken und sicher untergestellt – wie schon vor mehreren Jahren beim Einbau eines neuen Tores in das alte, inzwischen abgerissene Gerätehaus. Die Bornitzer waren aus dem „Reserve-Gerätehaus“ schon mehrmals im Einsatz, was auch meist gut funktioniert habe.

Bürgermeister David Schmidt (parteilos) schaut bei seiner Premiere als Bauherr gelassen auf die Verzögerung. „Für mich hat das Einhalten des Kostenplanes oberste Priorität“, betont er. Daher werde die Gemeinde nicht darauf drängen, den Zeitverzug aufzuholen und dafür zusätzlich Geld auszugeben. „Der Bau des Gerätehauses wird mit einem Festbetrag gefördert. Alle auflaufenden Mehrkosten hätte die Gemeinde komplett selbst zu tragen“, erläutert David Schmidt. Nach aktuellem Stand werde das Gerätehaus in der ersten Septemberwoche fertig gestellt sein.

Der Neubau des Gerätehauses soll knapp 555 000 Euro kosten . Dazu steuert der Landkreis Nordsachsen Fördermittel in Höhe von 250 000 Euro bei. Das neue Gerätehaus wird neben einer Fahrzeughalle mit einem Stellplatz Wasch- und Umkleideräume, die es bisher nicht gab, sowie einen Schulungsraum, den auch die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Liebschützberg nutzen wird, umfassen.

Von Axel Kaminski

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