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Neues Konzept fürs Platsch: Rutschen haben ausgedient – künftig wird gekegelt

Umbaupläne Neues Konzept fürs Platsch: Rutschen haben ausgedient – künftig wird gekegelt

Beim Oschatzer Stadtrat sind jetzt erstmals die Pläne für die Neuprofilierung des Platschbades öffentlich vorgestellt worden. Eine Chemnitzer Firma erarbeitete das Projekt. Im Mittelpunkt stehen Umbauarbeiten und eine energetische Sanierung. So ist im Bad auch eine Kegelanlage geplant.

Oschatz.  Wie geht es mit den Oschatzer Platsch weiter? Hopp oder topp? Die Stadträte befassten sich auf ihrer Sitzung am Mittwochabend mit den Plänen für das Erlebnisbad. Denn auf dem Reißbrett gibt es schon konkrete Entwürfe, wie ein neues Oschatzer Platsch aussehen könnte. Die Entscheidung „Hopp“ zumindest stand bei den Stadträten am Mittwoch gar nicht zur Debatte, denn es ging ausschließlich um die Neustrukturierung und Profilierung des Bades.

„Wir reden schon sehr lange über das Thema Platsch und dass wir uns die jährlichen Kosten für den Betrieb nicht mehr leisten können. Jetzt müssen wir uns sehr konkrete Gedanken machen über die Weiterführung, sonst können wir das Bad zum Jahresende dicht machen“, so Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos). Aus diesem Grund hatte die Stadtverwaltung das Architekturbüro Bauconzept aus Lichtenstein in der Nähe von Chemnitz beauftragt, nach einem geeigneten zukunftsfähigen Konzept und möglichen Förderprogrammen zu schauen.

Die abwechslungsreiche Oschatzer Saunalandschaft soll weiter erhalten bleiben

Die abwechslungsreiche Oschatzer Saunalandschaft soll weiter erhalten bleiben.

Quelle: Dirk Hunger

„Es gibt einige Städte in Sachsen, Brandenburg und Thüringen, die mit ihren Bädern ähnliche Probleme haben. Das haben auch die Gesetzgeber erkannt und teilweise mit entsprechenden Förderprogrammen versucht, die Situation zu entschärfen“, sagte der Geschäftsführer von Bauconzept, Bert Hoffmann. Er und sein Planungsteam haben sich in den vergangenen Monaten im Platsch umgesehen und das jetzt vorliegende Gutachten erarbeitet. Hoffmann erläutert dabei auch die Oschatzer Besonderheit: „Im Gegensatz zu anderen Kommunen haben wir hier eine kleine Stadt mit einem ganz großen Bad.“

Mit dem neuen Konzept will die Stadt Oschatz für weitere Besucher aus der näheren und ferneren Umgebung attraktiv bleiben. Im Vordergrund stehen Umbauarbeiten und eine energetische Optimierung. Der prägnante kreissegmentartige Baukörper, der in den Hang zur Döllnitzaue gebaut ist, soll nicht angefasst werden. „Wir wollen diesem Bereich mit neuem Leben erfüllen, so vernünftig mit neuem Leben erfüllen, dass dort Gästegruppen neu dazu kommen, aber der Bestand mit Sauna und Schwimmbad erhalten bleibt“, sagte Bert Hoffmann.

Zu den vorgesehenen Umbauarbeiten gehören unter anderem der Rückbau des Außenbeckens, die Demontage der Rutschen, Abbau des Strömungskanals,Verringerung der Wasserflächen, Verlegung des Umkleidebereichs, Sanierung der Dachfläche und Erneuerung der Glasfassade. Der Kostenpunkt liegt bei rund sechs Millionen Euro.

Allerdings sollen nicht nur alte Badbestandteile verschwinden, sondern auch neue entstehen. So ist beispielsweise geplant, einen neuen rund 200 bis 250 Quadratmeter großen Multifunktionsbereich zu etablieren. Die Fläche befindet sich an der Nahtstelle zwischen dem warmen Schwimmbereich und dem kühleren Innenbereich und könnte auch dem Europäischen Jugendcamp mit zur Verfügung stehen. „Der einzige Baukörper, der wirklich neu dazu kommen könnte, ist eine Kegelbahn. Außerdem ist eine Terrasse im Außenbereich geplant und der übrige Freibereich bleibt erhalten.“

Der Stadtrat hat am Mittwoch keinen Beschluss gefasst, vielmehr beginnt nun die öffentliche Diskussion zu den vorgestellten Ideen.

Von Hagen Rösner

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