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Oschatz Neues Oschatzer Ulanen-Denkmal gekrönt
Region Oschatz Neues Oschatzer Ulanen-Denkmal gekrönt
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00:17 26.03.2017
Von links nach rechts: OBM Andreas Kretschmar, die Künstler Wolfgang und Gabriele Thibault, Museumsleiterin Dana Bach, Christina Obst vom Landratsamt und Wohnstättengeschäftsführer Marc Etzold. Quelle: Christian Neffe
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Oschatz

Krönender Abschluss der Umsiedelung des Mitteltraktes der alten Ulanen-Kaserne: An der Nossener Straße versammelten sich am Mittwoch alle an der Bewahrung des Denkmals Beteiligten, um es offiziell einzuweihen: Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos), Geschäftsführer der Wohnstätten GmbH Marc Etzold, Manfred Schollmeyer, Christina Obst vom Landratsamt, Leiterin des Stadt- und Waagenmuseums Dana Bach sowie der technische Leiter Dietmar Schmidt.

Das Denkmal ziert nun eine golden glänzenden Tafel, Hauptattraktion ist jedoch die Nachbildung der Krone aus dem Atelier der Familie Thibault. „Vor 150 Jahren wurden die Ulanen in Oschatz kaserniert“, informiert Hobby-Historiker Schollmeyer. Vor einiger Zeit wurde bereits die alte Kaserne abgerissen. „Im Zusammenhang mit dem Abriss gab es die Auflage, die sandsteinerne Bekrönung des Mitteltraktes zu sichern und zu gegebener Zeit gut sichtbar wieder aufzubauen“, so Wohnstätten-Geschäftsführer Etzold. Der Oschatzer Heimat- und Geschichtsverein setzte sich dafür ein, dass das große Sachsen-Wappen einen Platz in der Öffentlichkeit findet.

„Nachdem das Thema wieder auf den Tisch kam, haben wir uns nach einem geeigneten Standort umgesehen. Wichtig war, dass der Standort auch einen Bezug zum alten Kasernengelände hat“, so Etzold. Die Entscheidung fiel zu Gunsten des jetzigen Standortes an der Gabelung von Dresdener und Nossener Straße vor einem Wohnblock der Wohnstätten GmbH. Dabei wurde darauf geachtet, das Denkmal so originalgetreu wie möglich zu erhalten, weshalb es auch noch ein paar kleinere Risse hat. Dringenden Nachholbedarf gab es allerdings bei der Krone: Die war so verwittert, dass der Schmorkauer Künstler Wolfgang Thibault mit der Anfertigung einer Replika beauftragt wurde. Vier Wochen hat diese Arbeit in Anspruch genommen, das fertige Stück fügt sich farblich wie stilistisch perfekt in den Rest des Mitteltraktes ein.

Stadtoberhaupt Kretschmar zeigte sich angesichts des fertigen Denkmals erfreut. „Die Ulanen sind ein Stück Stadtgeschichte. Auch wenn die alte Kaserne weichen musste, wollen wir mit dem Denkmal an dieses Kapitel der Stadtgeschichte erinnern.“ Der Termin ist perfekt: Am 1. April jährt sich der Einzug des neu gegründeten Ulanen-Regiments zum 150. Mal.

Von Christian Neffe

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