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Oschatz Neun Kandidaten: SPD stellt sich in Mügeln breit auf
Region Oschatz Neun Kandidaten: SPD stellt sich in Mügeln breit auf
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21:00 15.04.2019
Die Nominierungsveranstaltung der SPD fand bereits Ende März im Mügelner Rosenhof statt – kurz bevor der Gemeindewahlausschuss der Stadt tagte. Quelle: Manuel Niemann
Mügeln

Ob die SPD im neuen Mügelner Stadtrat Sitze hinzugewinnen kann, ist bis zur Wahl am 26. Mai offen – aktuell hat sie dort vier. Von den jetzigen Stadträten treten Detlev Mattis und Bärbel Hübner erneut an. Bernd Brink und Andreas Schmidt scheiden aus.

Dafür treten Ingo Fischer, Romy Löbnitz, Silvio Weber, Anita Häußler, Joachim Beyer, Bärbel Schumann und Marcus Wagner an.Damit schicken die Sozialdemokraten in Mügeln die meisten Kandidaten ins Rennen – mit einem fast ausgewogenen Geschlechterverhältnis.

Vereine, Familien, medizinische Versorgung: Wahlkampfthemen sind vielfältig

Breit aufgestellt sind Mügelns Sozialdemokraten auch bei den Themen, denen sie sich widmen wollen: Angefangen bei der Busanbindung über den Hochwasserschutz und Radwegen bis zum Erhalt ortsnaher Dienstleistungen, Gewerbestandorten und Schulen: Viel wurde bei der Nominierungsveranstaltung Ende März diskutiert, bei der Roman Becker als Vorsitzender des SPD-Ortsverbandes Döllnitztal sowie der Mügelner SPD-Landtagsabgeordnete Volkmar Winkler mitberieten.

Vereine sollen gefördert werden, sowie Junge und Alte die Möglichkeit erhalten, das gesellschaftliche Leben mitzugestalten. Dazu wird bei der SPD darüber nachgedacht, einen Senioren- und Jugendbeirat einzuführen, um so auch die Ortsteile einzubinden.

Junge Familien könnten über Grundstückspreise gefördert werden – damit sie an Bauland kommen. Nach den Möglichkeiten der Kommune könnten Kitagebühren gesenkt werden. Eine Vision, die es in Wermsdorf bereits gibt, ist ein medizinisches Versorgungszentrum, das eine wohnortnahe Betreuung bis ins hohe Alter ermöglichen könnte.

Stadthaushalt setzt Einführung eines Bürgerbudgets Grenzen

Vereine und Ehrenämter will die SPD fördern und eine Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrmänner im Einsatz erheben. Auch das Heimatmuseum soll weiter gefördert und die Alte Mädchenschule als Begegnungsstädte für mehrere Generationen unterstützt werden.

Die Einführung eines Bürgerbudgets, bei dem die Bürger festlegen könnten, wofür es investiert wird, bleibt wohl vorerst ein Wunsch. Volkmar Winkler hatte für das Modell der Stadt Augustusburg geworben: „Das macht Schule und motiviert viele Vereine, sich zu beteiligen und Vorschläge zu machen.“ „In unserer städtischen finanziellen Situation ist da überhaupt keine Luft“, sagte Noch-Stadtrat Bernd Brink.

Von Manuel Niemann

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