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Nikolaus öffnet zum Nikolaustag Zöschaus St.-Nicolai-Kirche

6. Dezember Nikolaus öffnet zum Nikolaustag Zöschaus St.-Nicolai-Kirche

Der Heilige Nikolaus ist der Schutzheilige der Seefahrer, Binnenschiffer, Kaufleute, Rechtsanwälte, Apotheker und Bäcker, Schüler, Studenten und Pilger. Tatsächlich wurde der heilige Nikolaus in der Oschatzer Region schon sehr früh verehrt.

Berthold Zehme wird am Sonnabend als weißbärtiger Nikolaus durch die Zöschauer Nicolai-Kirche führen.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Dies beweist der Nikolaus-Altar in der Kirche von Lonnewitz oder die Kirche von Zöschau, die den Namen St. Nicolai trägt. Wenn am 6. Dezember der Nikolaustag gefeiert wird, dann werden nicht nur die Stiefel der Kinder mit süßen Dingen gefüllt, nein, dann gibt es in der Zöschauer Nicolai-Kirche auch eine Abend-Veranstaltung.

"Dann findet ab 19.30 Uhr in St. Nicolai ein Konzert zum Nikolaustag statt. Dort wird auch der Nikolaus erscheinen und ein paar kleine Geschichten über sein Leben und die Kirche von Zöschauer erzählen", macht der Oschatzer Bildhauer Joachim Zehme neugierig. Zehme hat extra für die NikolausVeranstaltung kleine Räucher-Nikolaus-Figuren aus Sandstein angefertigt. Aus deren Verkauf soll der Erhalt der Nikolai-Kirche von Zöschau mitfinanziert werden. Ein musikalisches Ensemble wird den romantischen Sonntag-Abend in der altehrwürdigen Kirche umrahmen. "Beim Gang durch die Geschichte der Kirche von Zöschau werden wir auch auf Johann Elias Bach zu Zöschau zu sprechen kommen", verspricht Zehme. "Das sind Geschichten, die wurden im Kirchturm in einer alten Kammer entdeckt und werden dann zum Besten gebracht", erklärt Joachim Zehme Augen zwinkernd.

Nicht erfunden ist allerdings die Geschichte vom Zöschauer Kantor Johann Elias Bach, ein Vetter des berühmten Johann Sebastian Bach. Der Zöschauer Bach wirkte von 1742 bis 1743 in der Nicolai-Kirche und komponierte vor den Toren der Stadt Oschatz zwei Kirchenkantatenjahrgänge. Bis heute gelten die Notenwerke jedoch als verschollen. "Ich bin überzeugt dass es diese Kompositionen noch gibt, aber sie nur noch nicht aufgefunden worden sind", sagt Zehme. Der Zöschauer Bach hatte mit dem großen Johann Sebastian zusammen Komposition studiert, später in Jena Theologie studiert, in Leipzig und in Zöschau gewohnt. "Johann Sebastian Bach, so ist es schriftlich überliefert, ist sechs Mal in Oschatz gewesen. Und wir dürfen annehmen, dass er auch mal seinen Vetter in Zöschau besucht hat", so Zehme. Aus diesem Grund werden am kommenden Sonntag auch Gäste vom Bacharchiv in Leipzig in Zöschau erwartet. "Ich würde mich freuen, Marion Söhnel vom Forschungsinstitut hier begrüßen zu können", meint der Bildhauer. Zehme lädt aber auch alle anderen Oschatzer ein, am Nikolaustag die in Kerzenlicht gehüllte romanische Kirche von Zöschau zu besuchen. Beginn des Konzertes ist 19.30 Uhr.

Hagen Rösner

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