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Oschatz Nur ein Wunder hilft dem LSV Schirmenitz
Region Oschatz Nur ein Wunder hilft dem LSV Schirmenitz
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14:40 26.09.2012

Selbst wenn der LSV in den verbleibenden Spielen die Maximalpunktzahl holen sollte, bedarf es eines Wunders, wenn der Sprung in die Meisterrunde noch gelingen soll.

Nach der durchwachsenen Vorsaison war in Schirmenitz zumindest die Meisterrunde anvisiert. Nach dem total misslungenen Saisonstart baut sich jedoch immer mehr Druck auf, der schon in der Vorwoche eher bremsend als motivierend gewirkt hatte. In Terpitz sollte nun alles besser werden. Der FC Terpitz führte aber kurz nach der Pause mit 2:0, dann erst fand der LSV seinen Torriecher, schaffte kurz vor Schluss den Ausgleich und stand am Ende dennoch mit leeren Händen da. Nach dem 2:2-Ausgleich (79. Minute) hatten beide Teams Chancen zum Sieg, doch nur Terpitz nutzte diese.

Die Terpitzer haben mit diesem Sieg ihre Chancen auf die Meisterrunde weiter verbessert und den SV Merkwitz auf Distanz gehalten. Die Merkwitzer gewannen in einer turbulenten Schlussphase ihr Heimspiel gegen den bisher ungeschlagenen FSV Blau-Weiß Wermsdorf II. Die Gäste gerieten kurz nach dem Wechsel durch eine rote Karte in Unterzahl und kassierten anschließend den Rückstand. Doch das gesammelte Selbstvertrauen spiegelte sich im Kampfgeist wieder, der in der Nachspielzeit kulminierte. Eine Ampelkarte für den Merkwitzer Schubert (87.) sorgte für den Ausgleich in der Spielerzahl, Benjamin Heinicke in der Nachspielzeit für den Ausgleich an Toren (90. + 2.). Doch im Fußball ist das Spiel erst vorbei, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Und Heiko Göhler pfiff noch einmal an und erst nach fünf Nachspielminuten schließlich ab. Sekunden zuvor durften die Merkwitzer noch einmal jubeln, als ein Eigentor von Benjamin Lochert (90. + 4). ihnen doch noch den Sieg brachte.

Ebenso glücklich war der Sieg des SV Naundorf über die Dahlener Reserve. Der Co-Trainer der Naundorfer Rainer Gasde sprach nach der Partie von "einem zerfahrenen Spiel und glücklichen Punkten". Die sichere 2:0-Führung seiner Truppe geriet nach dem Anschlusstreffer von Mathias Polster (80.) noch einmal ins Wanken. "Am Ende blieben die Punkte aber bei uns und damit sind wir immer noch auf Kurs Meisterrunde. Nur darauf kommt es an", resümierte Gasde.

Naundorf ist damit ebenso wie die SG Schmannewitz, die dem Wunsch des Gegners Mügeln/Ablaß III nach einer Spielverlegung zustimmte und weiterhin die Tabelle anführt, ohne Niederlage in der Saison.

Ergebnisse: Terpitz - Schirmenitz 4:2, Merkwitz - Wermsdorf II 2:1, Naundorf - Dahlen II 2:1, Mügeln/Ablaß III - Schmannewitz verlegt auf 13.10.

Sven Zschiesche

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