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O-Schatz-Park-Mitarbeiter erwägen Verbot für Vierbeiner

Hund beißt Kind O-Schatz-Park-Mitarbeiter erwägen Verbot für Vierbeiner

Am späten Sonntagnachmittag biss ein Hund im O-Schatz-Park ein kleines Mädchen in den Ellenbogen. Es ist das dritte Mal innerhalb eines Jahres, dass bissige Hunde für Aufsehen auf dem Gelände sorgen. Die Mitarbeiter wollen jetzt Leinenzwang, Maulkorbpflicht oder ein generelles Hundeverbot im O-Schatz-Park.

Auch angeleinte Hunde, die sich losreißen, können eine Gefahr werden.

Quelle: LVZ

Oschatz. Nach der erneuten Beißattacke eines Hundes im O-Schatz-Park sucht die Polizei noch immer die Besitzer des Tieres. Es handelt sich um ein älteres Ehepaar, dessen Hund am Sonntag, gegen 16.45 Uhr ein Mädchen in den Arm gebissen hatte. Als die Eltern die Hundehalter aufforderten, ihre Personalien zu nennen, verließ das Paar jedoch wortlos den Ort des Geschehens (wir berichteten).

„Die Bisswunde am Ellenbogen des Mädchens wurde ambulant behandelt“, teilte Peter Peuker vom Oschatzer Revier am Dienstag auf Nachfrage mit. Ein Zeuge habe ausgesagt, der Hund sei klein gewesen und habe braunes Fell gehabt. „Angaben zur Rasse konnte der Zeuge nicht machen“, so Peuker. Der Hund am Sonntag sei angeleint gewesen.

Der Vorfall ereignete sich unbemerkt vom Personal des Parks. Mitarbeiterin Margitta Lange erinnert an die Hinweisschilder an allen Ein- und Ausgängen des Geländes. Dort wird auf den Leinenzwang hingewiesen. Wenn es auch zu Vorfällen mit angeleinten Hunden kommt, sollten Maulkörbe in Betracht gezogen und diese Vorschrift entsprechend kontrolliert werden, so Lange. Die letzte Konsequenz wäre ein generelles Hundeverbot im O-Schatz-Park. „Das ist dann aber nicht im Sinne der Halter.“

Tierpark-Verantwortliche Jana Zimpel hält nichts von einer Maulkorbpflicht: „Das ist auf keinen Fall artgerecht.“ Das Personal könne nur an die Hundehalter appellieren – mit unterschiedlichem Erfolg. „Es gibt Halter, die das kalt lässt. Denen ist es selbst zu viel, den Kot ihrer Vierbeiner wegzuräumen. Diese Arbeit bleibt dann an uns hängen“, so Zimpel. Sollte es zu weiteren Vorfällen kommen, zieht auch sie ein Verbot in Betracht.

Von Christian Kunze

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