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Oschatz Oberbürgermeister Andreas Kretschmar steht den Limbachern Rede und Antwort
Region Oschatz Oberbürgermeister Andreas Kretschmar steht den Limbachern Rede und Antwort
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16:36 26.04.2018
Einen Abend lang stand Oberbürgermeister Andreas Kretschmar den Limbachern Rede und Antwort. Quelle: Hagen Rösner
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Limbach

Die Stadt Oschatz wagt täglich einen Spagat – einen Spagat zwischen dem städtischen Kernbereich und der ländlichen Peripherie. „In persönlichen Gesprächen erlebe ich fast täglich, dass die Menschen in der Stadt ganz andere Dinge bewegen als im ländlichen Umland“, sagt Oberbürgermeister Andreas Kretschmar. Das war wohl auch die Motivation, warum das Oschatzer Stadtoberhaupt im Turnus von zwei bis drei Jahren durch die Bürgerhäuser der ländlichen Ortsteile tingelt, um mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen.

Erste Station in dieser Saison war das Bürgerhaus von Limbach. „Es hat sich irgendwie ergeben, dass Limbach immer die erste Station ist“, so Kretschmar. Seine Bürgergespräche gliedert Kretschmar in zwei Teile. „Im erste Teil geht es um die aktuellen Schwerpunkte der Stadtentwicklung. Da gehe ich in diesem Jahr auf die Umstrukturierungen unseres Bades ein, dann geht es um Infrastruktur, den Ausbau des Bahnhofes und um unseren Schulcampus. Und im zweiten Teil geht es um Limbach. Wir werfen einen Blick auf das, was wir bisher getan haben und das, was in absehbarer Zeit geplant ist“, sagt Kretschmar.

Alle hoffen auf den schnellen Internettausbau

Dass die Informationen aus erster Hand gefragt sind, zeigt das Limbacher Bürgerinteresse. Über 50 Einwohner des Dorfes waren gekommen, um sich zu informieren, aber auch mit dem Oberbürger hinterher bei einem Bier ins Gespräch zu kommen.

Eberhard von Progrell freut sich beispielsweise, dass seine jahrelangen Sorgen mit dem Internet bald der Vergangenheit angehören werden. „Ich habe zwar eine ganz gute Zwischenlösung gefunden, aber mit DSL sind wir alle im Dorf schneller im Internet unterwegs“, verdeutlicht er. Dabei sagt Kretschmar jedoch deutlich, dass die Verantwortlichkeiten zum baldigst geplanten Breitbandausbau beim Landkreis liegen. „Ich denke aber, in spätestens zwei Jahren ist die jetzige schlechte Situation Geschichte“, sagt das Stadtoberhaupt.

Gemischte Gefühle beim geplanten Straßenausbau

Mit gemischten Gefühlen schauen die Limbacher auf den geplanten Straßenbau im Dorf. Dieser Tage haben die Vermessungsarbeiten für die neue Trasse begonnen. Das Projekt liegt ebenfalls in Verantwortlichkeit des Landkreises. Trotzdem fragen die Einwohner: Kommen dann Straßenausbaugebühren auf uns zu? „Ja“, sagt Oberbürgermeister Kretschmar. Er verspricht den Bürgern allerdings eine moderate Belastung. „Wir bemühen uns, die Belastung für die Bürger bezahlbar zu gestalten“, so Kretschmar. In zwei Punkten konnte er vorerst keine Auskunft geben. Das ist die Antwort auf die Frage, warum die abbruchreife Leichenhalle von Limbach immer noch steht und warum die Pflegearbeiten und Sicherung des Kellerberges nicht von Dauer geprägt sind. Hier sollen Antworten nachgereicht werden.

Von Hagen Rösner

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