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Obi übernimmt Toom-Baumarkt in Oschatz

Obi übernimmt Toom-Baumarkt in Oschatz

Der leer geräumte Toom-Baumarkt an der Venissieuxer Straße wird nicht zur Invest-Ruine verkommen. Die Baumarkt-Kette Obi tritt als Nachmieter ein und will im Sommer wieder eröffnen.

Oschatz. Von Frank Hörügel

 

 

 

Das Nachrichten-Bonbon hatte sich Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) bis zum Schluss aufgehoben. "Ich habe heute die Mitteilung bekommen, dass Obi einen rechtskräftigen Mietvertrag unterschrieben hat", sagte Kretschmar am Ende der Ratssitzung am Donnerstagabend. Die Wie- deröffnung des Baumarktes an der Venis- sieuxer Straße sei im Sommer vorgesehen. Alle Beschäftigten des Vorgängers Toom könnten sich bei Obi bewerben.

"Es stimmt: Der Mietvertrag ist abgeschlossen", bestätigte gestern Stefan Siebner, Pressesprecher von Arwo Berlin, auf OAZ-Anfrage. Die Berliner Immobiliengesellschaft Arwo ist Eigentümerin des Gebäudes.

Der Toom-Baumarkt mit seinen 33 Beschäftigten war Ende Februar geschlossen worden. Grund: Toom hatte den Mietvertrag mit dem Eigentümer gekündigt, weil die Miethöhe nicht länger tragbar gewesen sei.

Toom hatte bis zum gestrigen Redaktionsschluss nach eigenen Angaben noch keine Informationen zum Abschluss des Mietvertrages zwischen Obi und dem Eigentümer. Deshalb könne sie auch keine verbindliche Auskunft zur Zukunft der Beschäftigten geben, teilte Nadine Villmann, Pressesprecherin der Rewe-Gruppe (Muttergesellschaft von Toom), auf Anfrage mit. Auch beim Nachfolger Obi hielt man sich bedeckt. "Leider ist heute kein Ansprechpartner zu erreichen", informierte Susanne Schulte von der Obi-Pressestelle auf Anfrage.

"Ich bin erleichtert, dass die Fortführung des Marktes gesichert ist", sagte gestern Jörg Lauenroth-Mago, Landesfachbereichsleiter Handel bei der Gewerkschaft Verdi, auf OAZ-Anfrage. Die Gewerkschaft sei mit Toom als Betreiber zufrieden gewesen. Toom habe die Branchentarifverträge des Einzelhandels angewandt. "Obi ist nicht tarifgebunden, wir haben die große Erwartung, dass Obi sich an die Branchentarifverträge halten wird", so Lauenroth-Mago. Und er erwarte, dass alle Arbeitnehmer übernommen würden.

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