Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 0 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Obstbauern fordern: Bio-Anbau muss auch auf Teilflächen möglich sein

Obstbauern fordern: Bio-Anbau muss auch auf Teilflächen möglich sein

Zu einer Diskussionsrunde lud der landwirtschaftspolitische Sprecher der Grünen im sächsischen Landtag Wolfram Günther ein. Günthers Einladung stand unter dem Titel "Obstanbau in der Globalisierungsfalle - sind regionale Wirtschaftskreisläufe die Lösung?".

Voriger Artikel
Viel Besuch bei Heidi und Hans
Nächster Artikel
Wermsdorfer Frauen sind spitze

Auf einer Obstplantage bei Sornzig: Wolfram Günther (4.v.r.) im Gespräch mit Fachleuten und Gästen.

Quelle: B. Schumann

Sornzig. Von Bärbel Schumann

 

Ein Thema, das nach dem Wirtschaftsembargo gegen Russland auch bei den Obstproduzenten für Gesprächsstoff sorgte.

 

Thomas Arnold, Geschäftsführer der Klosterobst GmbH Sornzig, sprach zur Tradition und Entwicklung des Obstanbaus in und um Sornzig. Er zeigte so auch auf, wie sich aus einzelnen Familienbetrieben später Genossenschaften entwickelten, wie seit dem DDR-Ministerratsbeschluss zur Eigenversorgung der Bevölkerung 1973 die Strukturen der Landwirtschaftsbetriebe größer wurden und sich über drei Landkreise erstreckten.

 

Heute agieren regionale Betriebe wie die Klosterobst GmbH unter dem Dach der Obstland Dürrweitzschen AG. Mit der eigenen Marke Sachsenobst werden regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt. Erstaunt war Günther, dass die Bio-Obst GmbH Baderitz mit ihren 200 Hektar Bio-Anbaufläche der größte Bio-Obstanbaubetrieb in Deutschland ist. "Bei unseren Dauerkulturen kann für kleine Betriebe eine Umstellung eine existenzielle Frage sein", erklärte Gerd Kalbitz, Vorsitzender des sächsischen und sachsen-anhaltinischen Obstanbauverbandes. "Wir müssen deshalb die Politik in Sachsen überzeugen, dass auch eine Umstellung auf Teilflächen möglich wird." Nur große Unternehmen wie die Obstland AG mit vier konventionellen und einem Bio-Unternehmen könnten sich das unter den bisherigen Bedingungen existenziell als Unternehmen leisten.

 

Eindringlich wartete Kalbitz mit Fakten auf - in der Hoffnung, Wolfram Günther zum Nachdenken zu bringen. Denn: Auch in den Betrieben der Aktiengesellschaft wolle man das anbauen, was gebraucht und vom Kunden gewünscht wird, wie Michael Erlecke, Vorstand der Obstland Dürrweitzschen AG, betonte. Auch Themen wie Landverkäufe, Pachtpreise, Absatzmöglichkeiten oder Forschung für die Landwirtschaft boten an diesen Abend Gesprächsstoff. "Für mich war es sehr interessant, die verschiedenen Sichten zu den angesprochenen Themen zu erfahren. Das ist wichtig für meine Arbeit", schlussfolgerte der Landtagsabgeordnete.

Bärbel Schumann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oschatz
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • Geld für Vereine der Region
    Mikrologo Angestust

    Die aktuelle Förderrunde der Aktion „Angestupst“ von LVZ und Sparkasse Leipzig ist beendet. Hier das Ergebnis! mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lädt am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Alle Infos in unserem Special. mehr

  • 24 Stunden in der Region

    Firmen und Unternehmen in der Region Leipzig stellen sich vor. mehr

  • TAW - Technische Akademie Wuppertal
    TAW  - Technische Akademie Wuppertal

    Ein Werbespecial der LVZ für die Technische Akademie Wuppertal mit Infos zum breitgefächerten Angebot. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

27.04.2017 - 10:55 Uhr

Das letzte Aprilwochenende und der 1. Mai stehen wieder im Zeichen der Sichtungsturniere des sächsischen Fußballverbandes für Kreisauswahlteams weiblich in Regis-Breitingen und männlich in Meißen.

mehr