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Oschatz Ochatzer Jugendstadtrat zu Besuch im neuen „Grashüpfer“-Schulhort
Region Oschatz Ochatzer Jugendstadtrat zu Besuch im neuen „Grashüpfer“-Schulhort
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16:14 01.03.2018
Leiterin Anne Kernche (r.) führt den Jugendstadtrat durch den Hort. Quelle: Foto: cku
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Oschatz

Im Juni 2017 tagte der Jugendstadtrat noch im alten „Grashüpfer“-Gebäude und besichtigte den Rohbau des nebenan neu entstehenden neuen Schulhortes. Diese Woche nun lernten die Vertreter den fertigen Neubau kennen.

Leiterin Anne Kernche, die mit rund 180 Kindern und ihrem Erzieherinnenteam am 15. Januar hier eingezogen ist, zog ein positives erstes Fazit. „Wir haben uns alle wahnsinnig gefreut, das neue Haus nutzen und kennen lernen zu können. Auf der anderen Seite herrschte Wehmut über den Abriss des alten Hauses“. Inzwischen liegen die ersten Ferien hinter den Nutzern. „Die Kinder haben hier viel mehr Platz und sie brauchen und wollen ihn auch. Wir haben hier die Möglichkeit, ihnen genau den zu geben. Die Größe der Zimmer ermöglicht jedem auch individuelle Rückzugsräume – und die sind sehr wichtig“, stellte sie fest.

Steine des Altbaus im neuen Außengelände

Einer dieser Rückzugsräume ist das Kreativ-Zimmer. Dort ist die eigens dafür ausgebildete Pädagogin Christine Schreiber aus den Reihen der Erzieherinnen regelmäßig mit den Jungen und Mädchen anzutreffen. „Wir finden für jeden etwas, um die Freizeit sinnvoll zu gestalten, auch für die Jungen, die sich da manchmal schwer tun“, sagt sie. Zu jeder Jahreszeit gebe es Möglichkeiten, mit dem in der Natur Gesammelten etwas Schönes herzustellen, so Schreiber.

In den Zimmern, die der Straße abgewandt sind, haben die Hortkinder auch einen Blick auf die Baustelle, wo in den vergangenen Tagen der alte, einst als Kindergarten errichtete Hort Stein für Stein verschwunden ist. „Wir haben uns den ein oder anderen Klotz davon gesichert. Nicht alles wird verloren gehen. Als Erinnerung an die Zeit vor dem Neubau wollen wir die Steine im Außengelände integrieren, das demnächst noch neu entstehen wird“, so Anne Kernche.

Zahlreiche Spielgeräte geplant

Vorgesehen sind auf dem Areal des abgerissenen „Grashüpfer“ etliche klassische Spielgeräte, wie sie auch auf keinem anderen Spielplatz fehlen sollten. Dazu gehören unter anderem ein überdachtes Spielhaus, eine Kletterwand, ein Ballnetz, eine Balancierstrecke aus Holz, ein Dreierreck, eine Sechseck-Schaukel und eine große Kletter-Rutschen-Kombination. Gefertigt wird all das aus Robinienholz und Edelstahl, so dass der Wartungsaufwand geringer ausfällt als bei anderen Holzarten, argumentiert der Hersteller. Übernommen wird aus dem alten Bestand eine Tischtennisplatte.

Von Christian Kunze

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