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Oschatz Olaf Reinicke ist neuer Chef der Oschatzer Alterswehr
Region Oschatz Olaf Reinicke ist neuer Chef der Oschatzer Alterswehr
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09:33 07.02.2018
Olaf Reinicke Quelle: Foto: Hagen Rösner
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Oschatz

Wachablösung bei der Alters- und Ehrenabteilung der Oschatzer Feuerwehr. Die Mitglieder der Oschatzer Altersabteilung trafen sich am Montagnachmittag in der Feuerwache, um bei der Jahreshauptversammlung nicht nur Bilanz zu ziehen, sondern auch ihren neuen Vorsitzenden zu wählen.

Bernd Karle gibt den Vorsitz ab

Als neuer Vorsitzender wurde von den anwesenden Mitgliedern Olaf Reinicke gewählt. Er konnte jedoch an der Versammlung nicht teilnehmen und wurde mit Einverständnis in Abwesenheit gewählt. Gleichzeitig konnte der Oschatzer Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos), der an der Beratung teilnahm, den langjährigen Vorsitzenden Bernd Karle verabschieden. Dabei bedankte sich Kretschmar mit einem Blumenstrauß bei dem langgedienten Feuerwehrkameraden. Bernd Karle hatte 2013 die Führung der Altersabteilung aus den Händen von Hans-Peter Graul übernommen.

Olaf Reinicke ist neuer Vorsitzender der Altersabteilung der Oschatzer Feuerwehr. Quelle: Hagen Rösner

Den Versammlungstermin am Montagnachmittag nutzten die Mitglieder der Alterswehr auch, um sich über die aktuelle Arbeit der Wehr zu informieren und sich im Feuerwehrhaus umzusehen.

100 Stunden Ausbildung für Kinder und Jugendliche

In der Oschatzer Feuerwehr wird nicht nur die Arbeit mit den ehemaligen aktiven Kameraden groß geschrieben, sondern auch die Jugendarbeit. So verfügt die Oschatzer Feuerwehr über eine starke Mini- und Jugendfeuerwehr. Die jüngste Abteilung der Oschatzer Wehr hat derzeit fünf Mädchen und 37 Jungs und ist eine echte städtische Kinder- und Jugendorganisation geworden. Im vergangenen Jahr absolvierten die Kinder und Jugendlichen rund 100 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 90 Stunden in der allgemeinen Jugendarbeit.

Die Oschatzer Feuerwehr unterteilt sich derzeit in drei Altersgruppen: die Minifeuerwehr für den Altersbereich fünf bis acht Jahre, die Jugendfeuerwehrgruppe 1 im Altersbereich von acht bis zwölf Jahren und die Jugendfeuerwehrgruppe 2 im Bereich von zwölf bis 16 Jahren. Dass das Konzept der feuerwehrpädagogischen Arbeit greift, erfahren die Ausbilder oft durch das Feedback aus den jeweiligen Elternhäusern. Dabei geht es in erster Linie darum, die Grundlagen des Brandschutzes und der Ersten Hilfe den Kindern und Jugendlichen näher zu bringen. Im zweiten Schritt wird dann die Feuerwehrtechnik erkundet und so der Grundstein zum späteren aktiven Dienst gelegt.

Für die Oschatzer Mini- und Jugendwehr gab es im vergangenen Jahr zwei Höhepunkte – den jährlich wiederkehrenden Berufsfeuerwehrtag und das Treffen mit der befreundeten Jugendfeuerwehr aus Klodawa in Polen.

Von Hagen Rösner

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