Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Olganitzer Kameraden gewinnen Pokal
Region Oschatz Olganitzer Kameraden gewinnen Pokal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:17 27.08.2018
Am Start muss jeder Handgriff sitzen, damit zum Bekämpfen der Ziele rechtzeitig Wasser an der Starhlrohren anliegt. Quelle: Axel Kaminski
Olganitz

Anlässlich des 60-jährigen Bestehens ihrer Wehr durften die Olganitzer Kameraden in diesem Jahr den Feuerwehrausscheid der Gemeinde Cavertitz ausrichten – erfolgreich. Nachdem der letzte Pokal nach drei Siegen in Folge im Nachbarort Treptitz ein dauerhaftes Zuhause gefunden hatte, können die Olganitzer als Erste ihren Namen in die neue Trophäe gravieren lassen.

Besonderheit beim Wettkampf

Der Wettkampf wies in diesem Jahr eine Besonderheit auf. Die Löschtrupps mussten eine Kurve laufen, um die Linie zu erreichen, von der aus drei Büchsen mit dem Wasserstrahl zu Fall gebracht werden sollten.

Den Gastgebern gelang es, die Ziele an allen drei Strahlrohren in 44 Sekunden oder schneller zu bekämpfen. Obwohl die Zeiten nicht bekanntgegeben wurden, um die Spannung bis zur Siegerehrung aufrechtzuerhalten, waren sich die anderen Teilnehmer einig, eine schwer zu unterbietende Leistung gesehen zu haben.

Treptitzer als Favoriten

Am ehesten wurde das den Seriensiegern aus Treptitz, die gleich nach den Olganitzern an den Start gingen, zugetraut. Dass ihre Durchschnittszeit aus allen drei Zielen am Ende rund eine Sekunde über deren Wert lag, ging nicht für alle Beteiligten mit rechten Dingen zu. Tatsächlich hatte ein Teil des Treptitzer Teams fast den Start verpasst. Ob das Startsignal korrekt gegeben war oder nicht, blieb zunächst strittig. Tilo Sahlbach gelang es, die Wogen in der Wehr so weit zu glätten, dass sie auch zur Siegerehrung anwesend war und dort die Urkunde für den zweiten Platz entgegennahm.

Spaß-Spiele

Olganitzer Wehr mit Heimsieg nach Geburtstagsfeier

Mit einer Durchschnittszeit von ebenfalls unter 50 Sekunden belegte die Zeuckritzer Wehr in diesem Vergleich Rang 3. Der Cavertitzer Löschtrupp, dem vier Kameradinnen angehörten, verspielte am Ende durch wenig präzise geführte Strahlrohre eine bessere Platzierung. Der Wehr aus den Ortsteilen Schirmenitz, Klingenhain und Außig war der entscheidende Fehler schon einige Meter zuvor passiert. Das Löschwasser sprudelte aus dem Verteiler, so dass nach den erforderlichen Nacharbeiten erst nach knapp eineinhalb Minuten auch dieser Angriff beendet war. Volker Döhring von der Sörnewitzer Wehr konnte nicht zuletzt deshalb die rote Laterne abgeben.

Im anschließenden Spaßwettbewerb wurden die Treptitzer ihrer Favoritenrolle gerecht. Trupps mit fünf Kameraden durfte sich dabei ausschließlich auf fünf Bierkästen stehend bis zur „Angriffslinie“ vorarbeiten. Dort mussten fünf Saugschläuche zu einem Ring zusammengekoppelt werden, der zurück zum Start zu tragen war. Bevor dieser Rückweg angetreten werden durfte, musste ein Mannschaftsmitglied ein Glas Bier austrinken. Entscheidend für das Ergebnis war jedoch nicht der Durst, sondern doch der Gleichgewichtssinn auf dem Bierkasten. Der war bei den Kameraden aus Treptitz am besten ausgeprägt. Sie hatten diese Aufgabe in 2:17 Minuten bewältigt, mehr als 23 Sekunden schneller als die Cavertitzer, die wiederum fast 13 Sekunden vor den Gastgebern, die sich den Wettbewerb ausgedacht hatten, lagen.

Ergebnis Löschangriff: 1. Olganitz: 0:43,89 min, 2. Treptitz: 0:44,8, 3.Zeuckritz: 0:46,71, 4. Bucha: 0:53,07, 5. Sörnewitz: 0:53,45, 6. Cavertitz: 0:58,3, 7. Schirmenitz/Klingenhain/Außig: 1:25,3. außer Konkurrenz: Wiederitzsch: 0:56,6.

Von Axel Kaminski

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ganz Europa darf mitmachen, wenn Oschatz eine neue Grundschule plant – was da alles auf dem Papier ersponnen werden kann, wenn die Mitgliedsstaaten der EU ins Rennen gehen, mag man sich gar nicht ausdenken – wir tun es aber trotzdem!

26.08.2018

Bei einem Feuer im nordsächsischen Mügeln sind am Samstagabend mehrere Baumaschinen zerstört worden. Die Geräte waren in einer Lagerhalle geparkt, die in Flammen aufging.

26.08.2018

Landrat Kai Emanuel (parteilos) besuchte Am Freitag Mügeln. Auf seiner Radtour mit Bürgermeister Johannes Ecke (Freie Wähler) informierte er sich unter anderem über den Stand der Arbeiten am Bahnhofsgebäude, das Mitte 2019 als Geoportal eröffnet werden soll.

25.08.2018