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Oschatz Olympischer Gedanke in Oschatz
Region Oschatz Olympischer Gedanke in Oschatz
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16:19 20.02.2014

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Der Hauptpreis, der goldene Teddy, war hart umkämpft und doch war es der olympische Gedanke, der zählte. "Dabei sein ist alles", lautete das Motto der Veranstaltung des Kreissportbundes (KSB) Nordsachsen. "Für uns ist das Ziel, die Kinder zur Bewegung zu motivieren", erklärte der Geschäftsführer des KSB Sven Kaminski, der vor Anfeuerungsrufen und lautem Geheul der Vuvuzelas kaum zu verstehen war. So eine Bombenstimmung wie zum diesjährigen Teddy-Cup gab es nicht immer. "Wir hatten auch Jahre, in denen die Resonanz weniger überwältigend war, doch heute ist es wirklich optimal", schwärmte der Mitorganisator. So eröffnete der Oschatzer Oberbürgermeister Andreas Kretschmar vor einer begeisterten Menge und hoch motivierten Kindern pünktlich die Sportspiele.

135 Kinder zwischen vier und fünf Jahren waren es, die sich durch die anspruchsvollen Parcours kämpften. In Staffeln zu je acht Kindern starteten sie für ihren Kindergarten. "Unsere Hindernisstrecken sind so aufgebaut, dass die Koordination und Bewegungsfähigkeit der Kleinen geschult und gegebenenfalls Defizite aufgezeigt werden, die es dann zu beheben gilt", so Kaminski. Schon auf den ersten Blick offenbarten sich den Zuschauern die verschiedenen Stärken der Kinder aus dem Oschatzer Spatzennest, der Kita am Holländer und den Wermsdorfer Kindergärten Schlumpfhausen und Sternentaler. Wo manches Kind schnell hervorpreschte, brauchten andere ein wenig länger, um den richtigen Weg zwischen den Hindernissen zu finden und ins Ziel zu gelangen.

Insgesamt waren fünf verschiedene Wettbewerbe zu absolvieren, die den Kindergartenkindern alles abverlangten. So standen Hüpfen, Hindernisse überwinden, Kriechen, Sackhüpfen und ein Geschicklichkeitsslalom auf dem Programm. Die "Spatzen" aus dem Oschatzer Kindergarten errangen mit gemeinsamer Kraft den ersten Platz, doch auch die Zweitplatzierten, die Wermsdorfer Sterntaler, konnten sich über den Jubel der Zuschauer freuen. "Bronze" ging ebenso nach Wermsdorf. Das machte besonders Bürgermeister Matthias Müller, der den Wermsdorfer Nachwuchs ehren durfte, stolz. Anders als bei den Olympischen Spielen im fernen Russland, konnte jeder der kleinen Sportler eine Medaille mit nach Hause nehmen. Sie zeigten, dass nicht nur Basteln, Singen und Fremdsprachen mit jedem Jahr im Niveau steigen, sondern auch die Koordination und Leistungsfähigkeit sich sichtbar entwickeln.

Janett Petermann

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