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Oschatz Olympisches Feuer in Oschatz
Region Oschatz Olympisches Feuer in Oschatz
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17:34 10.08.2012
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Oschatz

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Zwar gab es zu Zeiten der Olympia-Erfindung in Oschatz keinerlei griechische Siedlungen, die Hellenen waren damals ja auch mit ihrer eigenen Hochkultur beschäftigt. Aber nach etwa 2800 Jahren ist der Geist der Antike nun auch in Oschatz angekommen. An zwei Tagen nutzten über 60 Kinder aus Oschatz die Möglichkeit, sich in verschiedenen sportlichen Disziplinen zu messen. Vor dem selbst gestalteten Tempel tummelten sich daher schon vormittags die Olympioniken im Alter von sechs bis 14 Jahren.

Da die Sportarten für viele Neuland waren, turnte "Olympicus" Olaf Ulbricht voller Elan vor. Er war es auch, der die Utensilien für die unterschiedlichen Wettkämpfe herstellte. "Es dauerte so zwei Tage, die Streitwagen, Diskusscheiben und den Tempel zu fertigen", so der Mitarbeiter des Freizeitzentrums.

Ein wachsames Auge auf die kleinen Untertanen hatte Vorstandsvorsitzende Martina Bachnik. Als griechische Göttin verkleidet, animierte sie die Kleinen zu Höchstleistungen beim Diskuswerfen, Speerweitwurf, Wassertragen und Streitwagenfahren. "Der Tagesgewinner darf sich wie im alten Athen einen Lorbeerkranz aufsetzen und einen Tagesgutschein fürs Platsch mit nach Hause nehmen", erklärte sie.

Die Spiele stießen bei den Kindern auf großen Anklang. "Wir sind zufrieden mit der Beteiligung. Wenn es mehr Kinder wären, könnten wir kaum so gut auf alle eingehen", so Martina Bachnik. Neben der sportlichen Ertüchtigung stand aber auch die Vermittlung von allgemeinem Geschichtswissen auf der Tagesordnung. Die Kostüme waren so detailgetreu wie möglich, und auch ein olympisches Feuer zierte den Hinterhof. "Das Zubehör haben wir für unsere Mediathek zu Lernzwecken angeschafft und können es nun auch so verwenden", so die Freizi-Chefin. Die Leistungen der Kinder schwankten aufgrund von Größe und Alter stark. Aber Stefan Apitz konnte mit seinem 13-Meter-Speerwurf sehr zufrieden sein. "Sonst spiele ich nur Schach, das ist eher Denksport", so der 13-Jährige.

Im Gegensatz zum antiken Vorbild waren auch Mädchen gern gesehene Sportlerinnen. Antonia Heinze warf ihren Diskus ganze 8,90 Meter weit und bewies mit ihren sechs Jahren wahren Sportsgeist in Konkurrenz zu den Größeren.

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