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Oschatz Operatives Abwehrzentrum jagt Teerer-Miliz „Asphaltierender Staat“
Region Oschatz Operatives Abwehrzentrum jagt Teerer-Miliz „Asphaltierender Staat“
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22:41 05.02.2017
Christian Kunze Quelle: ALL
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Oschatz

Pech für die Schwarzen: Unbekannte übergossen am Dienstag zwei Fahrzeuge des CDU-Kreisvorstandes in Doberschütz mit Teer. Ganz schön blöd, denn bituminöse Bindemittel gehören bekanntlich auf die Straße, nicht aufs Auto, das weiß doch jedes Kind. Wie die OAZ (Oschatzer Allgemeine Zeitung) berichtete, übernahm das OAZ (Operatives Abwehr-Zentrum) die Ermittlungen. Aufgrund dieser und weiterer Gefahren soll die Spezialeinheit jetzt mehr Personal bekommen – auch das berichtete OAZ.

OAZ-Chef Bernd Merbitz hat einem weiteren Feind den Kampf angesagt: Man sieht ihn nicht, man riecht ihn nicht, man schmeckt ihn nicht – und doch ist er da. Die Rede ist von Nitrat im Grundwasser. „Die unsichtbare Gefahr bedroht uns alle. Wir werden mit voller Härte dagegen vorgehen“, wird Merbitz von der OAZ zitiert. Im Zuge dessen soll auch der mit Nitratbelastung in Verbindung stehende Fall „Klärschlammdeponie Schwednitz“ nun endlich lückenlos aufgeklärt werden.

Ebenfalls nicht hinnehmen wird das aufgestockte Operative Abwehr-Zentrum die Ausbreitung zweier extrem aggressiver Grippeviren in der Region: „Die Vögel sterben wie die Fliegen, erst in Dahlen, jetzt in Rackwitz. Da können wir nicht tatenlos zusehen“, so Merbitz. Noch heimtückischer ist die Influenza, die für den Menschen gefährliche Grippe. Tote gab es bisher im Landkreis nicht – das ist wohl der einzige Grund, weshalb, analog zur Vogelgrippe, noch kein Sperrbezirk eingerichtet wurde. Und außerdem muss noch geklärt werden, ob man an Grippe erkrankte Menschen keulen darf...

Die Pechvögel der nordsächsischen Kreis-CDU hoffen derweil auf einen OAZ-Fahndungserfolg. Noch tappen die Beamten im Dunkeln: Geht dieser feige Anschlag womöglich auf das Konto der neuen, besonders bedrohlichen Teerer-Miliz „Asphaltierender Staat“?

Von Christian Kunze

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