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Oschatz Oschatz: "Experimente mit Farbe" gehen weiter
Region Oschatz Oschatz: "Experimente mit Farbe" gehen weiter
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17:39 09.06.2013
Peter Müller (l.) und René Dünki laden auch in Zukunft Interessierte ins Oschatzer E-Werk zu Experimenten mit Farbe ein. Die Bilder können dann bei einer Versteigerung neue Besitzer finden. Quelle: Janett Petermann

Von Janett Petermann

Im vergangenen Jahr war die Auktion von Kunstwerken im E-Werk bereits ein Besuchermagnet. In diesem Jahr wollen sich die Künstler aber noch steigern. "Wir sind mit unserem Projekt offen für alle Menschen, die gern teilnehmen wollen", so Rene Dünki, der den Sonnabend zusammen mit Peter Müller, bekannt als Aser Artworks, im Hof des E-Werks verbrachte.

Knallige Farben, abstrakte Strukturen und eine Menge Fantasie brauchte man, um an diesem Nachmittag Eigenes auf die Leinwände zu bringen. "Grundsätzlich ist die einzige Vorgabe, die wir machen, das Experimentieren mit Farbe. Dazu leiten wir dann die Teilnehmer an und bieten Ansätze, mit denen die Hobbykünstler anschließend herumprobieren können", erklärte Dünki das Konzept der Kurse.

Insgesamt soll es drei dieser Workshops geben. Die Termine dazu findet man auf der Website des E-Werks oder kann direkt den Kontakt zu den Organisatoren suchen.

Leider war die Anzahl der Mutigen am Sonnabend noch sehr spärlich, doch das störte weder Dünki noch Müller. "Eine Gruppe aus Mahlis hatte leider abgesagt, aber wir haben trotzdem gute Resultate auf die Leinwände bringen können", fasste Peter Müller den Auftakt des Workshops zusammen. Sowohl für die Künstler als auch die Besucher sollen die Veranstaltungen eine Gelegenheit sein, sich anzunähern, denn nicht nur Teilnehmer mit Behinderung, sondern auch alle anderen sind herzlich eingeladen, sich mit Farben einmal so richtig auszutoben.

"Wenn natürlich Leute mit genauen Vorstellungen zu uns kommen, was sie gestalten wollen, bieten wir gern Hilfestellungen an, um sich der Idee zu nähern und die Umsetzung anzugehen", so Rene Dünki. Das Schwerste am Workshop sei sicherlich, sich zu überwinden und teilzunehmen. Der Rest gehe dagegen fast von allein. Auch der Treffpunkt im E-Werk sei ideal, um mit den Farben auf neue Art und Weise zu experimentieren. "Wir sind hier auf dem Hof im Freien und doch haben wir die Privatsphäre, die man zum Malen braucht", sagte Dünki.

Die Ergebnisse vom Sonnabend können sich jedenfalls sehen lassen und werden vielleicht zur Versteigerung ein neues Zuhause finden. Es bleibt aber auf jeden Fall spannend, wie sich das Farb­experiment in den kommenden zwei Workshops weiter entwickeln wird.

Janett Petermann

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