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Oschatz: Für Retter gibt es keine Feiertage

Oschatz: Für Retter gibt es keine Feiertage

Ob die Rettungssanitäter und -assistenten der Oschatzer Rettungswache den OAZ-Frühstückskorb gemeinsam genießen können, entscheidet sich kurz zuvor.

Oschatz.

 

 

 

 

Von Gabi Liebegall

Wenn sie ausrücken müssen, ist nichts mit gemütlichem Frühstück. Aber das wissen alle dieses 17-köpfigen Teams. Ihre erste Aufgabe ist und bleibt: Leben retten. Der Job fordert Tribut. Und zwar täglich neu, auch an Sonn- und Feiertagen.

 

Und wie verlief dieses Silvester und Neujahr für die Rettungskräfte? Dazu sagte Gert Grundmann von der Oschatzer Rettungswache: "Wir mussten viel ausrücken. Aber es war alles nicht wirklich schlimm", sagte er eingangs. So wurden die Rettungssanitäter und Assistenten in der Silvesternacht zu neun Einsätzen gerufen. Und am Neujahrstag ging es gleich am frühen Morgen weiter. "Aber es gab keine ernsten Verletzungen durch verbotene Böller zum Beispiel. So war es eine doch ruhige Nacht für uns", resümierte Grundmann.

Es habe zwei Einsätze gegeben, weil Personen etwas viel über den Durst getrunken haben. Aber selbst das blieb im Rahmen. So hatten wir viele internistische Hilferufe." Bis gestern Nachmittag habe der gesamte Rettungszweckverband mit allen Wachen bereits 70 Einsätze gezählt. Schon deshalb sei Oschatz recht gut weggekommen.

Am meisten war in den Regionen Delitzsch und Eilenburg passiert, was unter anderem auch etwas mit der Nähe zu Leipzig zu tun habe, war aus der Rettungsleitstelle in Delitzsch zu erfahren.

In einer Schicht arbeiten fünf "Sanis". Und wenn sich ein Einsatz als groß und kompliziert erweist, können sie noch die Kollegen der Wermsdorfer und Schmannewitzer Wache dazu rufen, erklärte Tino Teschner von der Oschatzer Rettungswache, die genau wie die beiden anderen zum Rettungszweckverband Nordsachsen gehören.

Übrigens verlaufe jeder Tag anders.Das Schicksal lasse sich nicht lenken und leiten, und deshalb wisse das Team nie, wie oft und wann es gebraucht wird. "Es gab für uns schon Silvester, da brauchten wir nur dreimal ausrücken. Andere Male wurden wir von einem Einsatz zum anderen gerufen, und das vielleicht 15-mal. Trotzdem müssen wir die Einsatzzeiten von zwölf Minuten einhalten", machte Teschner deutlich. Das heißt auch: Wenn es um Menschenleben geht, dürfen die Fahrer der Einsatzfahrzeuge bei Rot über die Ampel fahren - vorausgesetzt sie gefährden andere Verkehrsteilnehmer nicht.

Ergänzend heißt es: Wahrscheinlich gibt es keine Verletzung, die erfahrene und langjährig tätige Retter noch nicht gesehen und versorgt haben.

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