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Oschatz Oschatz: Garten- und Landschaftsbau Müller wird 20
Region Oschatz Oschatz: Garten- und Landschaftsbau Müller wird 20
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17:24 16.11.2012
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Oschatz

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Es ist eine Erfolgsgeschichte, die sich auszeichnet durch Liebe zum Beruf, Beharrlichkeit und familiäre Atmosphäre im gesamten Betrieb.

Von Gabi Liebegall

Nachdem sich Gartenbauingenieur Wolfgang Müller 1990 mit der Abteilung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft, in der er beschäftigt war, selbstständig machte, rekrutierte sich relativ schnell ein zweites Standbein: der Galabau-Bereich. Die gelernte Finanzkauffrau und Ehefrau Sabine Müller fuchste sich ein, belegte Weiterbildungen und begann, ein völlig neues Feld zu betreten - gemeinsam mit drei Angestellten. Heute zählt der Bereich 26 Mitarbeiter.

"Mit dem Straßenbau nach der Wende machte sich auch die Neubepflanzung notwendig. Die ersten öffentlichen Aufträge waren die Baumpflanzungen in der Wolfsschlucht in Oschatz, in der Lessingstraße und entlang der Straße zwischen Dahlen und Schmannewitz", erinnert sich Sabine Müller. Dann habe es nicht lange gedauert, bis der erste private Auftrag kam, eine Teichanlage in Luppa, später eine komplette Gartenneuanlage im Fliegerhorst.

Es seien auch immer mehr Aufgabenbereiche dazugekommen, so die Gestaltung mit Natursteinpflaster und Mauerbau, die Dachbegrünung, der Schwimmteichbau und die Gartenplanung. Andererseits aber wuchs auch die Existenzangst. "In der Selbstständigkeit ist nichts planbar. Es kam zu Zahlungsausfällen, mit denen wir zu kämpfen hatten. Und niemand wusste, wie lange wir das durchhalten."

Trotz Rückschläge haben sie es geschafft. Auch deshalb, weil sie sich auf ihre Mitarbeiter verlassen können. Olaf Schmidt zum Beispiel, der die Abteilung Galabau leitet, brachte viele Erfahrungen von der früheren Baumschule mit ein. Und da ist eben auch noch die Familie. Prokuristin Melanie Müller lernte Landschaftsgärtner und studierte später Landschaftsarchitektur. Und Sohn Dag, der die Baumschule von seinem Vater Wolfgang Müller übertragen bekommen hat, bewährt sich als Baumschuler.

"Meine Mutter hat sich in ihre Aufgabe richtig reingekniet. Ihr kann man so schnell nichts vormachen", freut sich Tochter Melanie. Die Chefin sei immer auf dem neuesten Stand und kenne die Trends. Bei den winterharten Ziersträuchern zum Beispiel gehe es hin zu den "Zwergformen für die Terrasse zum Beispiel. Da Schmetterlingsbäume oder Perückensträucher recht groß werden, gibt es die jetzt als kompakt wachsende Sorten. Die müssen nicht so oft verschnitten werden", erklärt Sabine Müller, der die Freude über die Entwicklung anzusehen ist. Gartenbau, Gartencenter und Galabau bilden ein Dreigestirn, das erfolgreich harmoniert. "Auch weil wir uns auf unsere Mitarbeiter verlassen können", so Melanie Müller. Mutter und Tochter lieben ihren Beruf und möchten ihre Faszination für Pflanzen und Gartengestaltung gern bei der Beratung von Kunden spüren lassen.

Übrigens hat sich der Betrieb auf die Fahne geschrieben, von Beginn an jährlich mindestens einen Lehrling auszubilden. Viele konnten auch übernommen werden. Für das Ausbildungsjahr 2013/2014 werden noch Interessenten gesucht.

Info unter: www.landschaftsbau-mueller.de

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