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Oschatz Oschatz: Rosenfest in der Baumschule Müller
Region Oschatz Oschatz: Rosenfest in der Baumschule Müller
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17:32 30.06.2013

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Sie alle und noch mehr "Prominenz" waren da, um die Gunst der Gäste zu gewinnen. Eingeladen war zum Rosenfest. Die vielen Arten der Königin der Blumen tragen Namen wie die genannten. Etwa 130 Sorten bietet Rosen-Müller an, und sie alle haben bekannte oder originelle Namen von A wie Alea bis Z wie Zwergenfee. Eine Rose heißt zum Beispiel Knirps.

Von Gabi Liebegall

Die meisten Besucher freuen sich auf die Fahrt zum Rosenfeld nach Striesa. Allerdings gibt es einen kleinen Wermutstropfen. "Wir können nicht auf den Acker, der Boden ist durch das Unwetter noch sehr nass, so dass wir versinken würden", entschuldigt sich Wolfgang Müller.

Dafür erklärt der Senior-Chef den interessierten Gästen fast alles rund um die Rose und beantwortet am Feldrand und im Transporter Fragen. "Auf fünf Hektar stehen hier 350 000 Hochstämme und 50 000 Rosenbüsche. Alles, inklusive Veredelung, wird in Handarbeit erledigt."

Der Betrieb ist einer der drei in Deutschland, die in dieser Größenordnung Rosen produzieren. "Wir beliefern in ganz Deutschland rund 300 Kunden." Außerdem erfahren die Besucher, dass es vier Jahre dauert bis ein Wildling veredelt zu einer Rose wird und zum Verkauf angeboten werden kann. Auch Ruth und Heinz Andrä aus Sornzig sind bei einem Ausflug auf das Feld dabei. Vor allem Ruth Andrä fragt interessiert und gezielt nach Methoden in der Pflanzenzucht. "Ich durfte früher hier Lehrlinge mit ausbilden", sagt sie und freute sich darüber, wie sich der Betrieb entwickelt hat.

Wolfgang Müller lobte seine 20 Mitarbeiter, die alle Fachleute sind und jeden Handgriff beim Veredeln beherrschen. "Das ist nicht so einfach." Ein falscher Schnitt, und die Rose sei nichts mehr wert. "Bei uns geht es nach Gesundheit der Rose, dem Duft und dann nach der Farbe", erklärt der Experte. An einer gesunden Rose habe man mehr Freude.

In der Verkaufshalle fühlen sich die Gäste wie auf einer Hochzeit. Tische und Bänke sind mit Rosen dekoriert und ein Genuss für die Augen. Die Rosen im Außenbereich machen dem einen oder anderen Gast allein durch ihre Farben und ihren Duft die Entscheidung schwer. Die Atmosphäre ist vergleichbar mit einer Symphonie für die Sinne. Dagmar Krause aus dem Müller-Team steht den Besuchern wie alle anderen Mitarbeiter gern und kompetent Rede und Antwort.

Familie Wolfgang Apelt macht zu sechst und mit Rädern halt beim Rosenfest. "Das ist sehr schön hier", erklärt Apelt und verrät, dass sie noch eine große Runde vor sich haben. Die führt unter anderem nach Hubertusburg.

Das 20-köpfige Müller-Team hat ein Familienfest vorbereitet. Während die Erwachsenen mit den Fachleuten ins Gespräch kommen, toben Kinder auf der Hüpfburg oder fahren mit kleinen Autos.

Am Ende des Rosenfestes zeigt sich das Müller-Team zufrieden. "Obwohl das Wetter nicht besonders schön war, freuen wir uns über den Zuspruch. Immerhin sind rund 600 Besucher gekommen", so Sabine Müller.

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