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Oschatz als Heimstatt für die Ulanen

Oschatz als Heimstatt für die Ulanen

Es ist eine schmale Pforte an der "Rathausseite" der größten Oschatzer Kirche, über die man in die sogenannte Ulanenkirche gelangt.

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Pfarrer Christof Jochem, Ute Oemichen von der Oschatz-Information und Ortskurator Gert Jubisch (von links) bei der Einweihung der neuen Dauerausstellung in der Ulanenkapelle in der St. Aegidien-Kirche in Oschatz.

Quelle: Sven Bartsch

Oschatz. Von Axel Kaminski

 

 

 

Der als Ulanenkapelle bezeichnete Raum wurde 2005 fertiggestellt, berichtet Pfarrer Christof Jochem. Seit Freitag wird dort eine Ausstellung über die Ulanen in Oschatz gezeigt. Zu deren Mitorganisatoren gehört Ortskurator Gert Jubisch. "Die Ulanen prägten von 1867 bis 1919 das Leben in Oschatz", betont Gert Jubisch. Die Offiziere hatten in der St. Aegidien-Kirche diesen eigenen Raum. Da es erst ab 1871 in der Stadt Kasernen gegeben habe, seien die Offiziere und Mannschaften privat einquartiert gewesen. Das sei natürlich ein Wirtschaftsfaktor gewesen.

Pfarrer Christof Jochem dankte Ute Oehmichen, der Leiterin der Oschatz-Information und Gert Jubisch für ihr Engagement, ohne das diese kleine Dauerausstellung nicht realisierbar gewesen wäre. Er würdigte auch die Zusammenarbeit mit dem Stadt- und Waagenmuseum. Das hat eine schmucke Ulanenuniform beigesteuert. Natürlich habe sie kein Original zur Verfügung gestellt, das sei viel zu wertvoll, meinte Museumsleiterin Dana Bach. Vielmehr handele es sich um eine der für den Festumzug "750 Jahre Oschatz" nachgeschneiderten Uniformen. Ute Oehmichen erläuterte, dass die Ulanenkapelle künftig in die Stadtrundgänge integriert wird. In Abstimmung mit der Kirchgemeinde werde es sicher möglich sein, gesonderte Termine zum Besuch dieses Kleinodes anzubieten.

Gert Jubisch warb bei den Gästen darum, die Ausstellung mit Material zu unterstützen. Insbesondere Namen auf Reservistenkrügen seien interessant für die Erforschung der Geschichte der Ulanen in der Stadt wichtig.

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