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Oschatz Oschatz empfängt Kulturbund des Freistaates sachsen
Region Oschatz Oschatz empfängt Kulturbund des Freistaates sachsen
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17:04 26.05.2013
Jens Redmann, Margot Weiß und Jana Wittenbecher aus Torgau gehörten zu den Teilnehmern des Kulturbundtages in Oschatz. Quelle: Bärbel Schumann

Auf dem Programm standen am Sonnabendvormittag Exkursionen nach Wermsdorf in die Landesausstellung auf Schloss Hubertusburg sowie eine Stadtführung durch Oschatz. Am Nachmittag berieten die Kulturbundmitglieder auf ihrer Jahreshauptversammlung die nächsten Aufgaben und Ziele.

"Auch in Sachsen gibt es noch den Kulturbund. Er hat sich im vereinten Deutschland wieder seinem Gründungsauftrag angenommen und versteht sich als Mittler für alle Bürger, denen ein Leben mit Kunst und Kultur am Herzen liegen", erklärt Hans-Jörg Göpfert, Geschäftsführer des 1990 mit der Gründung des Freistaates Sachsen ins Leben gerufenen Kulturbund e. V. Landesverband Sachsen. Die Landeshauptstadt ist zugleich Sitz der Geschäftsstelle des sächsischen Landesverbandes. Unterschiedlich sind die Gruppen, Interessensvertretungen und Vereine, die im Kulturbund in Sachsen organisiert sind. Sie reichen vom Natur- und Heimatverein, über Eisenbahnfreunde bis hin zum Kunst- und Kulturverein wie in Torgau. Aber auch Einzelmitglieder gehören dem Kulturbund an. Sie alle eint, sich für Kultur und Kunst im Leben einzusetzen, Traditionen auf diesem Gebiet zu pflegen und sich immer wieder für den Erhalt von Kulturgütern und Kulturlandschaften einzusetzen.

Stolz sind die Mitglieder des Kulturbundes in Sachsen, dass sie im Kuratorium des Tages der Sachsen vertreten sind.

Im Altkreis Oschatz sind derzeit 71 Frauen und Männer in der Kulturbundvereinigung Collmer Land organisiert, die sich aus den Kulturbundortsgruppen Dahlen und Oschatz gründete. Der Dahlener Wolfgang Vulpius und Jürgen Woldach aus Oschatz gehören dem von Präsidentin Monika Ulrike Pfennig geleiteten Landesvorstand an.

Den Mitgliedern aus der Collm-Region oblag in diesem Jahr die Ausrichtung des 17. Sächsischen Kulturbundtages. Er findet seit 1996 jährlich statt und soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der einzelnen Vereine erhalten und stärken. In Zusammenarbeit mit einem Ortsverband wird er organisiert. Auf den Programmen stehen Besichtigungen von Natur- und Kulturdenkmälern, Landschaften und kulturelle Programme.

Auf der Jahreshauptversammlung würdigte Präsidentin Monika Ulrike Pfennig das Engagement aller Mitglieder. Zugleich verwies sie darauf, dass die Ausstrahlung der Kulturbundgruppen in den einzelnen Regionen sehr achtenswert sei. Gut gestalte sich die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Trägern des Kulturlebens. Denn allein wären für den Kulturbund in den einzelnen Ortsverbänden viele Dinge nicht stemmbar. Dank sprach sie den Oschatzer Organisatoren um Karin Woldach und Wolfgang Vulpius aus, die einen erlebnisreichen Tag für alle Teilnehmer vorbereiteten. Der hatte auch den Bundesgeschäftsführer Dieter Zänker beeindruckt.

Bärbel Schumann

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