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Oschatz Oschatz fehlt unbedingter Siegeswille
Region Oschatz Oschatz fehlt unbedingter Siegeswille
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15:24 27.11.2012
Der FSV Oschatz (gelb-schwarze Trikots), hier gegen Eilenburg, verliert ersatzgeschwächt beim Radefelder SV. Quelle: Dirk Hunger
Radefelder SV

Mit Kapitän und Abwehrchef Jan Böhme, Mittelfeldregisseur Enrico Schieler sowie Torschütze Peter Gärtner, die sich Verletzungen zugezogen hatten, fiel die gesamte Mittelachse aus. Deshalb wurde innerhalb der Mannschaft umgestellt und die taktischen Aufgaben mussten neu verteilt werden. Ziel des FSV-Teams war es, trotzdem Zählbares nach Hause zu bringen. Dass dies schwer werden würde, bekam der FSV schnell zu spüren.

Mit einer robusten und laufaufwändigen Spielweise zeigten die Radefelder, wer den Ton angibt. Anfänglich konnten die FSV-Spieler noch Paroli bieten, aber bereits in dieser Phase war der entscheidende Unterschied zu erkennen. Der Radefelder SV zeigte Motivation, mehr Biss - eben den unbedingten Siegeswillen. Der 0:0 Halbzeitstand wähnte den FSV Oschatz aber dennoch im Zielbereich. Die Trainer forderten zum Pausentee die Mannschaft auf, mehr Eigeninitiative und Ehrgeiz durch eine deutlichere Körpersprache an den Tag zu legen.

Doch mit dem Wiederanpfiff wurde der Gastgeber für sein Spiel belohnt. Seiring erzielte in der 47. Minute das verdiente 1:0 für seine Vertretung. Jetzt hätte eine Reaktion der FSV-Kicker kommen müssen. Aber auf Grund der Umstellungen war einfach keine Steigerung zur ersten Halbzeit möglich. Die Oschatzer rieben sich in Zweikämpfen auf und bekamen im Spielverlauf fünf gelbe Karten. Halil Toska, der sich ständigen Provokationen ausgesetzt sah, verlor obendrein die Nerven und bekam sogar die rote Karte (73. Minute) zu sehen. In Überzahl wollte der Gastgeber den Sack schnell zubinden. Aber der FSV Oschatz machte es den Platzherren schwer, ohne dabei selbst gefährliche Akzente für einen eigenen Punktgewinn setzen zu können. In der 87. Minute konnten die Radefelder dann durch ein unglückliches Eigentor des FSV ihren 2:0- Heimsieg bejubeln.

Im Fußball ist es wie im wahren Leben. Es gibt sie, die schlechten Tage. Einen davon erwischte die FSV-Truppe in Radefeld. Der Blick geht aber wieder nach vorn. Am letzten Spieltag der Hinrunde möchte und wird die Mannschaft gegen den SV Süptitz wieder ihre treue Anhängerschar versöhnen.

Oschatz: Günther; Roßberg, Leuschke, Martin Arbeiter, Weidlich, Toska, Wiesner, Müller, Erdmann, Schmidt, T. Hoyer, R. Hoyer.

Andreas Weidlich

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