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Oschatz Oschatz hat große Pläne für Kleine Gartenschau im nächsten Jahr
Region Oschatz Oschatz hat große Pläne für Kleine Gartenschau im nächsten Jahr
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15:08 04.04.2015
Wie 2006 und 2011 wird sich auch 2016 im O-Schatz-Park alles um Gartengestaltung und Gartenkultur drehen. Quelle: Dirk Hunger

Von christian kunze

Dabei handelt es sich um das Gelände, auf dem 2006 die 4. Sächsische Landesgartenschau (Lago) stattfand. Oschatz möchte im Juni des kommenden Jahres daran anknüpfen und zum zweiten Mal, nach dem Jahr 2011, eine "Kleine Gartenschau" auf die Beine stellen (wir berichteten). Mit den favorisierten Hochbeeten leistet der Verein einen Beitrag zur Gestaltung des Areals für die Veranstaltung im kommenden Jahr.

Die Einfassungen für die bis zu sechs Meter langen Beete fertigt das Betonwerk Oschatz. Markant daran ist die an Bambusholz erinnernde Optik. Die Beete ersetzen die derzeitigen Exemplare im O-Schatz-Park, die laut Aussage von Managerin Katja Bachmann ihre besten Zeiten hinter sich haben und "fast schon auseinander fallen". Mit den neuen Beeten wolle man etwas schaffen, das noch länger hält, so der Vorstand des Fördervereins. Die Beete sind bereits in Auftrag gegeben. Kostenpunkt laut Markus Drexler: 6500 Euro.

Die zweite Kleine Gartenschau findet unter anderen Rahmenbedingung als ihre Vorgängerin 2011 statt. Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) informierte zur Mitgliederversammlung des Lago-Fördervereins über den Stand der Vorbereitungen. Die Fäden der Organisation laufen in einem Lenkungsausschuss zusammen, an dessen Spitze Iris Kübler steht. Die Geschäftsführerin der Oschatzer Freizeitstätten GmbH nimmt bereits Ideen und Vorschläge an. "Schließlich soll die Kleine Landesgartenschau wieder eine Veranstaltung von den Oschatzern für die Oschatzer und ihre Gäste sein", so Holger Mucke vom Fördervereinsvorstand. Ebenfalls mit im Boot ist die Lebenshilfe Oschatz, die den O-Schatz-Park betreibt und sich seit nunmehr neun Jahren die Nachnutzung des Landesgartenschaugeländes auf die Fahnen geschrieben hat. Personell stehen die Veranstalter vor einer großen Herausforderung, denn anders als im Jahr 2011 ist dieses Mal keinerlei Unterstützung von staatlicher Seite zu erwarten - Arbeitsgelegenheiten oder Absolventen des Bundesfreiwilligendienstes sind passé. "Zur ersten Kleinen Gartenschau hatten wir allein 20 Zivildienstleistende, von denen heute keiner Mehr da ist", verdeutlichte Lebenshilfe-Geschäftsführer Drexler. Oberbürgermeister Kretschmar warb dafür, viele Freiwillige zur Unterstützung zu gewinnen. "Ohne das Ehrenamt können wir das nicht stemmen." Interessenten können sich bei der Stadtverwaltung oder der Freizeitstätten GmbH melden.

Wilhelm Osterloher aus Mügeln, Beisitzer im Fördervereinsvorstand, warb dafür, dass sich auch die Vereinsangehörigen bei dieser Aufgabe im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen. "Wir sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen", so der Rentner zur Vereinssitzung. Vorstandsmitglied Wolfgang Müller regte an, auch Schüler des Thomas-Mann-Gymnasiums für eine Unterstützung zu gewinnen. © Kommentar

Christian Kunze

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