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Oschatz Oschatz hebt ab
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00:31 24.08.2015
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Oschatz

von axel kaminski

"Wir bieten Rundflüge in allen Arten von Fluggeräten an, die wir auf dem Platz haben", betont Jan Simon, der für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereines zuständig ist. Konkret seien das verschiedene Segelflugzeuge, Motorsegler und Motorflugzeuge. Außerdem könne man mit der AN 2, dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt, mit dem die Chemnitzer Firma Airlebnisse nach Oschatz kommt, abheben.

"Natürlich haben wir die Hoffnung, damit das Interesse am Flug- sport zu wecken und Flugschüler zu gewinnen", erläutert Jan Simon. Mit einer Flatrate von 41 Euro im Monat könnten sich Flugschüler, die Schüler, Auszubildende oder Studenten sind, so oft in die Lüfte erheben, wie es ihre Zeit und die Auslastung der Fluggeräte erlaubt. Im Herbst beginne übrigens wieder ein neuer Theoriekurs.

Wer dann das Einmaleins der Fliegerei erlernt habe, müsse nicht nur über Oschatz kreisen. Streckenflüge zu einem 50 Kilometer entfernten Flugplatz würden bereits zum Ausbildungsprogramm gehören. Jährlich absolviere der Fliegerclub zudem Auswärtslehrgänge. "Diesmal hatten wir eine Woche perfektes Flugwetter im polnischen Zielona Góra. Ein Höhepunkt war der Abstecher nach Jelenia Góra am Fuße des Riesengebirges, wo ein Schwerkraftstart demonstriert wurde", erzählt Jan Simon. Dabei rolle das Segelflugzeug über eine Art Schanze - ein Startverfahren aus den Anfangstagen der Segelfliegerei. Bevor sich die Wetterverhältnisse so verschlechterten, dass kein Start mehr möglich war, habe der Oschatzer Ausbildungsleiter Torsten Kislat die Chance gehabt, auf diese Art abzuheben. Seine Sportkameraden habe er diesen besonderen Flug als beeindruckendes Erlebnis beschrieben.

Beeindruckend wird nach Einschätzung von Jan Simon auch die Flugschau zum Oschatzer Fliegerfest am 29./30. August. Er werde selbst moderieren, wenn an beiden Tagen, jeweils 15 Uhr alle Arten von Flugobjekten am Himmel zu sehen sein werden. Der Eintritt zur Flugschau ist - wie zum gesamten Fest - frei. Für das Parken in unmittelbarer Nähe des Flugplatzes werde eine moderate Parkgebühr erhoben - jedoch nur für motorisiert anreisende Besucher.

Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommt, kann sein Geld komplett in Rundflüge, die kulinarischen Angebote auf dem Flugplatz, bei der Hangar-Party oder der Flieger-Tombola investieren. Dort erwartet den Gewinner des Hauptpreises eine Fahrt mit einem Heißluftballon.

Axel Kaminski

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