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Region Oschatz Oschatz plant Eigenheim-Bauplätze in Schmorkau
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00:37 12.11.2015
In den kommenden Jahren rechnet die Stadtverwaltung Oschatz mit einer steigenden Nachfrage nach Eigenheimbauplätzen. (Symbolfoto) Quelle: dpa
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Oschat

„Wir haben hier eine familienfreundliche Infrastruktur und eine traumhaft niedrige Kriminalitätsrate. Wir sind ein idealer Familien-Wohnort“, betonte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) in der Vergangenheit des öfteren.
Doch die Idee, junge Familien nach Oschatz zu holen, steht und fällt mit dem Angebot an Eigenheimbauplätzen. „Zur Zeit können im Stadtgebiet Oschatz nur noch wenige Bauplätze angeboten werden, und es ist davon auszugehen, dass mit einem weiteren Abverkauf von Flächen in Kürze keine geeigneten Bauplätze mehr zur Verfügung stehen“, so Bauamtsleiter Michael Voigt.

Aus diesem Grund wurde erst kürzlich durch die Bauverwaltung ein Eigenheimkonzept erarbeitet. Dieses Konzept sieht unter anderem auch vor, dass im Oschatzer Ortsteil Schmorkau der Bebaungsplan „Eigenheimstandort Schmorkau“ aufgestellt wird. In seiner vergangenen Sitzung hat der Stadtrat den Beschluss für die Aufstellung des Bebauungsplanes gefasst. Bei dem Areal, das jetzt beplant werden soll, handelt es sich um ein großes Stück Grünland, das sich zwischen der Straße der Arbeit und der Straße des Friedens befindet. Einbezogen sind auch die Grundstücke südlich der Straße der Arbeit, die bereits bebaut sind. Die östliche Trennlinie geht vom Töpferhof nach Norden auf die Straße des Friedens.

Ein großer Teil der Grundstücke befindet sich in städtischem Besitz, sie sind allerdings verpachtet. „Wir haben hier aber auch eine Straße in einem nicht so guten Zustand und ein Brückenbauwerk, welches in der nächsten Zeit zu sanieren wäre“, so Bauamtsleiter Voigt. Er verdeutlicht auch, wie der weitere Verfahrensweg nach der Beschlussfassung ist: „Es wird einen Scoping-Termin geben, bei dem alle Verfahrensbeteiligte ihre Meinung zu dem Vorhaben kund tun können.“ Einen konkreten Termin, wann dort gebaut werden kann, gibt es nicht. In der Verwaltung rechnet man mit mehrenen Jahren als Vorlaufzeitraum.

Konkreter konnte Voigt bei den anvisierten Verkaufspreisen werden. „Der Bodenrichtwert in Schmorkau liegt bei zwölf Euro, das bekommt man bei den Erschließungskosten nicht hin. Wir kommen mit der Umlage der Kosten für die Erschließung bei 18 Euro raus. Letztlich können es auch 20 bis 22 Euro werden. Das klingt erst einmal sehr wenig im Vergleich zu anderen Grundstücken. Doch es handelt sich um dörflich geprägte große Grundstücke. Der bittere Beigeschmack ist die abwassertechnische Entsorgung, die für den Käufer Nebenkosten erforderlich macht.“ Eine baldige Kündigung der Verträge müssen die jetzigen Pächter nicht befürchten.

Von Hagen Rösner

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