Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Oschatz saniert kleine Straßen, Gehwege und Parkflächen
Region Oschatz Oschatz saniert kleine Straßen, Gehwege und Parkflächen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 18.03.2018
Das Kopfsteinpflaster der Längsparkstreifen in der Seminarstraße hebt und lockert sich. Diese Schäden will die Stadt beheben – mit Geld des Freistaats. Quelle: Foto: Christian Kunze
Anzeige
Oschatz

Zum dritten Mal in Folge gewährt der Freistaat Kommunen eine Pauschale zur Instandsetzung und Erneuerung kleiner Straßen- und Brückenbauvorhaben. Die Verwaltung stellt dafür jetzt 160 000 Euro zur Verfügung. Bedingung ist, dass die Stadt zehn Prozent davon selbst aufbringt. Im Hauptausschuss wurde eine Liste mit sieben Maßnahmen verabschiedet. Die Gesamtsumme übersteigt die Pauschale um 20 000 Euro – falls nicht alle Vorhaben umgesetzt werden. Hier ein Überblick:

Gehweg Reithausstraße: Die Platten dieses Weges sind brüchig, es besteht Unfallgefahr. Im Zuge der Sanierung des Hauses Nr.1b durch die Oschatzer Wohnstätten GmbH ist eine Erneuerung sinnvoll. Benachbarte Grundstückseigentümer forderten zudem einer Erneuerung von der Friedrich-Naumann-Promenade bis zur Wettinstraße. Auch die Straßenbeleuchtung soll erneuert werden. Geschätzte Kosten: 70 000 Euro.

Gehweg Härtwigstraße: Vor Jahren fällte der Stadtrat die Entscheidung, den Gehweg auf beiden Seiten der Straße zu erneuern. Der gesamte Weg auf der Seite der Robert-Härtwig-Schule ist bereits fertig, ebenso ein Abschnitt zwischen Käthe-Kollwitz-Straße und Bergstraße. Mit dem nun folgenden 5. Abschnitt von der Bergstraße bis zur Bahnhofstraße wäre der gesamte Fußweg fertig. Geschätzte Kosten: 40 000 Euro.

Stichstraße Am Dresdener Berg: Die Stichstraße geht von der Verbindungsstraße zwischen der B 6 und der Straße der Einheit ab. Einst war sie Teil eines mit Schotter und Steinsand befestigten Parkplatzes, der zum Teil verkauft wurde. Nun herrscht Handlungsbedarf, da die Befestigung mit Steinsand nicht mehr ausreicht und Oberflächenwasser nicht mehr abließen kann. Geschätzte Kosten: 20 000 Euro.

Straße „Siedlung“ in Lonnewitz: Zwar hat die Straße, von der S 31 kommend, eine funktionierende Oberflächenentwässerung. Nach dem letzten Wohngrundstück lässt diese jedoch zu wünschen übrig. Die Folge sind große Pfützen, vor allem bei Starkregen. Es ist vorgesehen, die Straße auf einer Länge von rund 35 Metern neu zu befestigen und auch Rinnen und Borde zu erneuern. Geschätzte Kosten: 15 000 Euro

Striesaer Weg: Die Straße säumen zwischen der Venissieuxer und der Filder-städter Straße zahlreiche Unebenheiten und Senkungen. Grund dafür ist der „kritische Baugrund“ in Oschatz-West. Nach dem Ausgleich der Unebenheiten soll die Oberfläche insgesamt behandelt werden. Geschätzte Kosten: 15 000 Euro

Kiesweg in Altoschatz: Von der Ortsverbindungsstraße zwischen Altoschatz und Naundorf geht am Ortsausgang Alt-oschatz der Kiesweg ab. Er wird vor allem als Wirtschaftsweg genutzt, auf rund 200 Metern jedoch auch als Anliegerstraße für angrenzende Wohnhäuser. Eine Deckenerneuerung ist hier dringend erforderlich. Geschätzte Kosten: 18 000 Euro.

Längsparkstreifen Seminarstraße: Das Pflaster aus Natursteinen im Fahrbahnstreifen im Bereich zwischen Breite Straße und Rosmarinstraße ist zum Teil herausgelöst. Vorgesehen ist, die Steine herauszunehmen und nach dem Ausgleich der Schottertragschicht wieder einzusetzen. Geschätzte Kosten: 12 000 Euro.

Maßnahmen aus dieser Liste, die 2018 nicht umgesetzt werden können, kommen 2019 erneut auf die Agenda, heißt es im Beschluss des Hauptausschusses.

Von Christian Kunze

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit vergangener Woche werden an der Bushaltestelle in Schöna Erdmassen bewegt. In das entstehende Loch soll ein knapp 100 Kubikmeter fassender Behälter für Löschwasser eingebaut werden. Damit kommt die Gemeinde den gesetzlichen Forderungen nach.

18.03.2018

Die Lonnewitzer wünschen sich ein neues, automatisches Geläut für ihre Kirche. Technisch ist das möglich, nur das Geld dafür fehlt noch. Der Verein Lonnewitz wächst möchte helfen – und lädt, gemeinsam mit dem Theatre de Luna zu einer besonderen Benefizveranstaltung ein.

14.03.2018

Nach Gesellschafterwechsel 2014 gibt es nun einen neuen, gemeinsamen Namen für die Schmannewitzer Kliniken. Seit Jahresbeginn sind sie organisatorisch unter dem Dach des „Median Zentrum für Rehabilitation Schmannewitz“ zusammengefasst.

17.03.2018
Anzeige