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Oschatz Oschatz setzt auf Lärmschleuder und Friedhofsruhe
Region Oschatz Oschatz setzt auf Lärmschleuder und Friedhofsruhe
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15:00 30.09.2018
Lärmschutz in Oschatz an der B . Quelle: Hagen Rösner
Oschatz

Der Lärmaktionsplan für die Stadt Oschatz ist jetzt in der dritten Stufe angelangt. Und – Überraschung: Die Bundesstraße 6 konnte den Titel als größte Lärmschleuder erfolgreich verteidigen. Nun geht es planmäßig weiter: In der vierten Stufe des Lärmaktionsplanes soll sich die B 6 als riesengroße Lärmschleuder qualifizieren. Konsequenz: Entlang der Straße müssen dann Ohropax-Automaten aufgestellt werden. In der fünften Stufe steht schließlich die Anerkennung der B 6 als allergrößte Lärmschleuder auf der Tagesordnung. Den Anwohnern werden auf Wunsch kostenlos die Ohren amputiert.

Verlassene Geisterstadt

Parallel zum Lärmaktionsplan wird in aller Stille an einem Ruheaktionsplan für Oschatz gearbeitet. Die erste Stufe des Ruheaktionsplanes (Prädikat: herrliche Ruhe) wurde ganz klammheimlich während der Weihnachtsfeiertage 2017 erklommen. Der Fernsehsender RTL setzte Oschatz gekonnt als verlassene Geisterstadt mit hochgeklappten Fußwegen in Szene. Für die zweite Stufe des Ruheaktionsplanes (Prädikat: unheimliche Ruhe) laufen derzeit die Vorbereitungen. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund werden in Oschatz ehrenamtliche Quartier-Paten für Fledermäuse gesucht. Das Kalkül dabei: Wenn immer mehr dieser blutrünstigen Tiere nachts lautlos durch die Straßen der Stadt segeln, trauen sich immer weniger Menschen raus – und es kehrt unheimliche Ruhe ein. Für das Erlangen der dritten Stufe des Ruheaktionsplanes (Prädikat: Friedhofsruhe) werden noch Vorschläge gesucht. Einsendeschluss ist der Totensonntag am 25. November.

Von Frank Hörügel

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