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Oschatz sucht neue Shopping-Königin

Dreikampf um den Thron Oschatz sucht neue Shopping-Königin

Die Suche nach einem passenden Outfit kann ein zu einem komplizierte Unterfangen werden. Wer dabei auch noch ein festes Budget, die Zeit und starke Konkurrentinnen im Auge behalten muss, hat es umso schwerer. Um Oschatzs neue Shopping-Königin zu werden, stellen sich zur Modenacht trotzdem drei Frauen dieser Herausforderung.

Emily Eberhardt sicherte sich 2016 den Titel als Oschatzer Shopping Queen. Bei der Modenacht wird ihre Nachfolgern gesucht.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Als Anne Beier (39) und Brigitte Reuschel (58) bei ihrem ersten Aufeinandertreffen gleichzeitig die Smartphones aus der Tasche ziehen, können sie sich ein kurzes Lachen nicht verkneifen. Beide haben ihre elektrischen Helfer mit einer nahezu identischen türkisfarbenen Hülle geschützt. Ein schlechtes Omen? Schließlich wollen die Frauen bei der Oschatzer Modenacht neue Shopping-Königin werden. Und da gilt es, sich mit einem individuellen Outfit von den Mitstreiterinnen abzuheben und die Jury zu überzeugen. Dopplungen könnten für die Kandidatinnen einen Nachteil bedeuten.

Zumal die Handytaschen nicht die einzige Gemeinsamkeit der Kontrahentinnen sind. Reuschel und Beier lieben es, schicke Sachen zu probieren und sie zu einem perfekten Outfit zu kombinieren. „Da ist und bleibt man ganz Mädchen“, sagt Beier. Beide Frauen gestehen außerdem, Fans der bekannten TV-Sendung zu sein, an die der Oschatzer Einkaufswettbewerb angelehnt ist.

Ehemann nahm Spaß für bare Münze

Die dritte Kandidatin im Bunde, Gabriele Kobylka (57), fällt da schon etwas aus der Reihe: „Ich schaue das nicht. Da habe ich gar keine Zeit für“, sagt die 57-Jährige. Die Idee, sich für den Wettbewerb anzumelden, sei bei ihr aus einer typischen Bierlaune heraus entstanden. „Mein Freundeskreis ist ein lustiger Haufen. Wir haben bei einer privaten kleinen Modenschau den Zeitungsartikel gefunden, in dem nach Kandidatinnen gesucht wurde. Unsere Späße, dass doch eine von uns mitmachen müsste, hat mein Mann sofort für bare Münze genommen und mich angemeldet.“ Kurz vor dem Start ist Gabriele Kobylka sichtlich aufgeregt: „Ich bin wirklich nicht scheu. Als gelernte Hotelfachfrau, darf man das auch nicht sein. Aber das ist noch mal etwas ganz anderes.“

Anne Beier kann es dagegen kaum noch erwarten. Sie war schon im Vorjahr von der Idee begeistert, das TV-Konzept nach Oschatz zu holen und wollte deshalb in diesem Jahr unbedingt dabei sein. Alle drei Frauen bekommen drei Stunden Zeit, in der Oschatzer Innenstadt ein passendes Outfit zu erstehen. 400 Euro stehen inklusive Make-up und Frisur zur Verfügung. Am Ende kürt eine Jury die Shopping-Königin 2017.

Motto ist noch unbekannt

Besondere Herausforderung wie bei der ideengebenden Fernsehsendung: Alle Outfits müssen zu einem vorher ausgelosten Motto passen. Abschrecken lassen sich die Kandidatinnen davon jedoch nicht: „Ich habe kein Traummotto. Man findet für jeden Anlass etwas Schönes“, gibt sich Anne Beier optimistisch. So sieht es auch Gabriele Kobylka. Nur ein Thema würde die sonst eher sportlich gekleidete 57-Jährige gern umgehen: „Festmoden liegen mir einfach nicht. Aber falls es so kommt, ist zum Glück eine gute Freundin als Begleitung dabei. Sie hat immer ein gutes Händchen.“ Außerdem mache es auch mal Spaß zu improvisieren.

Brigitte Reuschel glaubt derweil schon zu wissen, worauf sie sich einstellen muss: „Es wird sicher ein Herbstthema, das würde jetzt zum Jahreszeitenwechsel passen. Vor allem mit Blick auf die neuen Kollektionen.“

Mutter gibt Profi-Modetipps

Die 58-jährige möchte von ihren Erfahrungen aus der TV-Sendung profitieren: „Häufig verzetteln sich die Teilnehmerinnen. Das sollte mir nicht passieren.“ Helfen wird dabei ihr Mann, den sie als Begleiter ausgewählt hat. Er sei bestens erprobt, wenn es darum geht, in Modegeschäften die Ruhe zu bewahren. Das kann Anne Beier nicht behaupten: „Ich nehme meine Mama mit. Sie arbeitet selbst in der Branche und mein Mann hat für Shopping keinen Nerv“, sagt die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Dresden. Druck macht sie sich für den Wettbewerb ebenso wie ihre Konkurrentinen nicht: „Es geht um den Spaß. Falls ich nicht gewinne und mir das Outfit dennoch gut gefällt, kann ich es ja auch selbst kaufen.“ Denn hier ist der Haken des Wettbewerbs: Nur die Siegerin darf am Ende mit ihren neuen Klamotten nach Hause gehen. Auf einen stimmgewaltigen Fanclub will sich dabei keine der Frauen verlassen. Reuschel gesteht gar: „Ich habe es meinen Freunden noch nicht erzählt. Sie erfahren es aus der Zeitung und ich bin gespannt wie sie reagieren werden.“

Von Anton Zirk

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