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Oschatz Oschatz würdigt in dieser Woche Mozart mit zwei Konzerten
Region Oschatz Oschatz würdigt in dieser Woche Mozart mit zwei Konzerten
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16:23 10.05.2016
Brechen eine Lanze für Mozart in Oschatz: Hans Joachim Boyde, Sandra Zehme, Loreen Wohlleben und Joachim Zehme (v.l.) . Während im Hintergrund die Kinder der Kinderuni Schweta den Schriftzug „Märchenhafter Mozart“ an die Wand zaubern. Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Oschatz

Die Stadt präsentiert sich in diesen Tagen zumindest musikalisch von ihrer Mozart-Seite. In den kommenden Tagen wird es zwei Konzerte geben, die sich mit den Werken des Komponisten beschäftigen. „Die Werke von Mozart sind viel gespielt und erfreuen sich einer großen Beliebtheit“, sagt der Oschatzer Bildhauer Joachim Zehme. Er hat bei seinen Recherchen zum Komponisten herausgefunden, dass Mozart die Stadt Oschatz gekannt haben muss. „Auf seinem Weg von Dresden nach Leipzig rollte der berühmte Komponist in einer Kutsche am 19. April 1789 durch Leuben bei Oschatz, das ist mit Dokumenten belegt“, so Zehme. Dieser historische Fakt ist in der Stadt inzwischen in Stein gemeißelt – nämlich in Sandstein. Für den berühmten Komponisten hat Zehme für Oschatz ein Mozart-Denkmal geschaffen. Dabei freut sich der Oschatzer Bildhauer auf zwei ganz besondere Konzerte, die in dieser Woche erklingen werden.

Das erste Konzert ist schon am Donnerstag ab 17 Uhr in der Klosterkirche geplant. Gestaltet wird es von Hans Joachim Boyde (Klavier) und Sandra Zehme (Violine). Der Liedernachmittag steht unter dem Titel „Komm, lieber Mai und mache...“. „Wir haben neun schöne Lieder von Mozart herausgesucht und uns dabei auf das Thema Frühling fokussiert“, sagt Hans Joachim Boyde. Die beiden Oschatzer Musiker sind aber auch auf die zweite Mozartadaption in dieser Woche gespannt. Am Sonnabend wird sich nämlich das Ensemble „100Mozartkinder“ mit märchenhafter Musik präsentieren. „Märchenhafter Mozart“ so lautet das Motto des Konzertes, das am Sonnabend ab 15.30 Uhr vor der St. Aegidienkirche als Familien- und Wandelkonzert konzipiert ist. „Es muss nicht immer Pinocchio sein: Das Ensemble 100Mozartkinder taucht in die Welt der Märchen ein und erzählt auf seiner musikalischen Reise die wundersame Geschichten von Peer Gynt bis ,Drei Haselnüsse für Aschenbrödel’. Selbstverständlich ist das Familienkonzert mit vielen Überraschungen gespickt und auch das Mozart-Denkmal in Oschatz wird eine bedeutsame Rolle spielen“, verspricht Franz Streuber, Pressesprecher der sächsischen Mozartgesellschaft, die das Konzert in Oschatz organisiert hat.

Das Ensemble von „100Mozartkinder“ will jedoch den Oschatzer Familien nicht nur einen märchenhaften Musikgenuss vermitteln, sondern ist auch ein Stück in eigener Mission unterwegs. Das Projekt „100Mozartkinder“ ist eine Initiative der sächsischen Mozartgesellschaft, bei der musikalisch begabte Kinder durch die Gesellschaft langfristig gefördert werden. „Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es bei uns in der Oschatzer Region musikalisch begabte Kinder gibt, die diese Förderung in Anspruch nehmen könnten“, so Joachim Zehme. „Hier ist wohl auch eine Kooperation mit der Kreismusikschule ,Heinrich Schütz’ gefragt, die kennt den musikalischen Nachwuchs aus der Region am besten“, meint Zehme. Immerhin gibt es auch der Collm-Region Kinder und Jugendliche, die erfolgreich beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ abgeschnitten haben.

Von Hagen Rösner

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