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Oschatzer Arbeitsagentur: Rätselraten um weißes Pulver geht weiter

Untersuchung läuft Oschatzer Arbeitsagentur: Rätselraten um weißes Pulver geht weiter

Nach dem Giftalarm bei der Agentur für Arbeit in Oschatz hat die Behörde wieder ihre Arbeit aufgenommen. „Der Dienstbetrieb läuft wieder wie gewohnt. Einzig der Bereich, in dem der Brief mit der verdächtigen weißen Substanz gefunden wurde, ist noch gesperrt bis es Klarheit über das Pulver gibt“, so der Pressesprecher der Arbeitsagentur Oschatz, Volkmar Beier.

Ein verdächtiger Brief sorgte am Dienstag für einen Großeinsatz bei der Oschatzer Arbeitsagentur.

Quelle: Dirk Hunger

Die  Agentur für Arbeit in der Oschatzer Oststraße hat am Donnerstag nach dem Großeinsatz wieder ihre Arbeit aufgenommen. Unterdessen liegen auch der Polizeidirektion Leipzig Informationen über die verdächtige Substanz vor. Polizeipressesprecher Uwe Voigt sagte am Donnerstagnachmittag: „Die Ergebnisse der Landesuntersuchungsanstalt in Leipzig stehen im Moment zwar noch aus. Da kann ich nichts Neues sagen. Ich gehe aber davon aus, dass sich die Chemiker schon gemeldet hätten, wenn es eine akute Gefahr geben würde.“

Inzwischen sind auch aller vier Personen, die  sich bei dem Einsatz einer Dekontamination unterziehen mussten, wieder im Dienst. Die beiden Polizisten waren schon am Vortag wieder im Einsatz. Über den Fortgang der Ermittlung nach dem Briefeschreiber wollte die Polizei noch keine Angaben machen.

Das Gebäude der Bundesagentur für Arbeit in der Oschatzer Oststraße 3 musste am Dienstagvormittag wegen eines verdächtigen Briefes vorsorglich geräumt werden.

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Unterdessen gilt die Evakuierung der Oschatzer Arbeitsagentur als einer der spektakulärsten Polizei- und Feuerwehreinsätze in Sachsen. 180 Mitarbeiter und Besucher der Arbeitsagentur mussten am Dienstag innerhalb kürzester Zeit die Behörde verlassen, weil ein Unbekannter dem Amt per Brief mit einen Anschlag gedroht hatte. Daraufhin war ein großangelegter chemischer Hilfseinsatz von Feuerwehr und Katastrophenschutz angelaufen, der etwa fünf Stunden dauerte undeinen fünfstelligen Euro-Betrag verschlungen hat.

Die Mitarbeiter der Arbeitsagentur sind nun dabei, den angestauten Arbeitsberg zügig abzuarbeiten. Sollten Termine mit Klienten durch den Einsatz nicht zustande gekommen sein, bittet die Agentur, neue Termine zu vereinbaren.

Von Hagen Rösner

Agentur für Arbeit, Oststraße 3, 04758 Oschatz 51.29895 13.11882
Agentur für Arbeit, Oststraße 3, 04758 Oschatz
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