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Oschatz Oschatzer Autohaus Schmidt investiert eine Halbe Million Euro in Umbau
Region Oschatz Oschatzer Autohaus Schmidt investiert eine Halbe Million Euro in Umbau
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00:36 14.04.2018
Architekt Maik Schroeder (l.) und Autohaus-Chef Holger Schmidt mit den aktuellen Plänen für die Erweiterung des Autocenters. Quelle: Foto: Hagen Rösner
Oschatz

Das Autohaus Schmidt im Striesaer Weg 11 soll innerhalb eines Jahres sein Aussehen komplett wandeln. Der Chef des Mazda- und Volvo-Autohauses Holger Schmidt informierte in dieser Woche, dass die Pläne für den Umbau schon weit vorangeschritten sind, er rund eine halbe Million Euro in den Umbau und die Neukonzeption des Innenraums investieren werde.

„Wir haben uns in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei stoßen wir aber schon seit einiger Zeit an unsere räumlichen Grenzen. Zudem werden auch in Oschatz immer öfter Volvo Neu- und Gebrauchtwagen nachgefragt. Folglich wollen wir diesen Markt auch bedienen. Die Entscheidung, in einem größeren Umfang zu investieren, war also nur konsequent. Wir wollen die vorhandenen Arbeitsplätze sichern und uns in den nächsten Monaten und Jahren personell verstärken“, so Holger Schmidt bei der Vorstellung der Ausbaupläne.

Am Standort in Oschatz soll die Marke Volvo stärker als bisher in den Vordergrund gerückt werden. Das Autohaus wird durch eine Volvo Vertriebs- und Servicelizenz erweitert. Dadurch kommt zum bisherigen Standort ein völlig neuer Service- und Verkaufsbereich für Volvo dazu. „Die beiden Marken Volvo und Mazda werden dann bei uns unter einem Dach, aber in unterschiedlichen Bereichen präsentiert und angeboten“, sagt Holger Schmidt. So stand für Architekt Maik Schroeder aus Döbeln die spannende Frage, zwei Autohäuser unter einem Dach zusammenzuführen. „Das war stellenweise nicht einfach, weil jeder Autohersteller seine eigenen Präsentations- und Vermarktungsstrategien verfolgt“, meint Schroeder.

„Ich habe mir die Entscheidung nicht einfach gemacht. Zumal die Tatsache im Raum stand, dass wir während der Umbauarbeiten den Geschäftsbetrieb weiter aufrecht erhalten müssen“, sagt Holger Schmidt. Er meint aber, dass der Umbau des Objektes für das weitere Bestehen am Markt unumgänglich sei. „Volvo und Mazda sind im großen Segment der Autohersteller Nischenprodukte, die sich aber in Oschatz glänzend entwickelt haben. Der Anteil von Mazda in Oschatz liegt über dem Bundesdurchschnitt“, so Schmidt. Er geht davon aus, dass sich der Markt stärker auf einen Verdrängungswettbewerb einstellen muss.

Im Zusammenhang mit dem Umbau soll auch der Personalstamm von bisher zwölf Mitarbeitern erweitert werden. Derzeit läuft die Ausschreibung und ab Mai soll gebaut werden. Holger Schmidt will dabei auf regionale Firmen setzen. Nach den bisherigen Planungen soll dann im kommenden Frühjahr das Bauvorhaben abgeschlossen sein.

Von Hagen Rösner

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