Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Oschatzer Bahnhofsgebäude wird wie früher und damit kleiner
Region Oschatz Oschatzer Bahnhofsgebäude wird wie früher und damit kleiner
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:03 07.12.2017
Derzeit entfernen die Mitarbeiter der Firma OHT aus Ostrau die nachträglich eingebaute Rückwand am Empfangsgebäude des Oschatzer Bahnhofs. Quelle: Foto:Axel Kaminski
Anzeige
Oschatz

Im Zuge der Sanierung erhält das Empfangsgebäude des Bahnhofs in großen Teilen sein ursprüngliches Aussehen zurück. Während auf der Straßenseite mehrere Fensterbögen wiederentstehen, fällt auf der Gleisseite eine ganze Wand.

Empfangsgebäude 1880/81 errichtet

Diese bildete bisher eine Flucht mit den beiden „Türmen“ an beiden Seiten des Flachbaus in der Mitte. Das war noch nicht so, als das Bauwerk 1880/81 errichtet wurde. Das Dach stand damals – und so wird es künftig wieder sein – über, wurde von Säulen gestützt und bot den Reisenden außerhalb des Gebäudes Schutz vor Regen. Die später eingezogene Mauer ist inzwischen nahezu komplett abgebrochen worden. Am Donnerstag waren die Mitarbeiter der Ostrauer Hoch- und Tiefbaugesellschaft damit beschäftigt, die alten Fundamente dieser Mauer aufzustemmen und zu entfernen.

Sandsteinbögen wieder zu sehen

An der Original-Außenwand sind die Sandsteinbögen der früheren Fensteröffnungen nach den Entkernungsarbeiten wieder zutage getreten. Einige Bereiche zwischen den Bögen mussten neu aufgemauert werden. Außerdem sind noch nicht alle Sandstein-Fenstereinfassungen eingebaut. Die Reisenden werden nach Abschluss der Bauarbeiten auf jeden Fall eine detailliertere Fassade erblicken als bisher.

Im Flachbau entstehen Fahrradabstellplätze und eine Reisestation, die von der Döllnitzbahn betrieben wird.

Von Axel Kaminski

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Alarm in der Wichtelwerkstatt: Die Wunschmaschine ist weg – und ihr Dieb stellt sich auch noch als Weihnachtshasser heraus. So lautet, kurz umrissen, die Handlung des diesjährigen Adventsmusicals der Grundschule Tintenklecks in Altmügeln. Das wurde jetzt aufgeführt, trotz Mangels an Lehrern.

07.12.2017

Als Dschungelkönigin wurde sie bekannt – und der Name Melanie Müller ist immer noch eine Marke. Jetzt steigt die geborene Oschatzerin in Leipzig ins Geschäft mit der Wurst ein.

07.12.2017

Die Calbitzer Hainstraße ist wieder für den Verkehr freigegeben. Nach der abgeschlossenen Deckensanierung rollt der Verkehr nun ungehindert in Richtung Dahlen und Malkwitz. Rund 98 000 Euro hat die Erneuerung der 1250 Meter langen Strecke gekostet.

07.12.2017
Anzeige