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Oschatz Oschatzer Berufsschulzentrum mit vielen Möglichkeiten
Region Oschatz Oschatzer Berufsschulzentrum mit vielen Möglichkeiten
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18:59 05.02.2012

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Von Hagen Rösner

"Wir sind uns bewusst, dass wir am BSZ ein sehr großes Bildungsspektrum für die Region anbieten", sagt die Schulleiterin Margit Müller. Es reicht vom Berufsgrundbildungsjahr, bei dem Mädchen und Jungen ohne Abschluss ihren Hauptschulabschluss erlangen können, bis zur gymnasialen Ausbildung in den Richtungen Wirtschaft und Ernährungswissenschaften.

Über alle Richtungen konnten sich Interessenten am vergangenen Sonnabend informieren. Dabei gab es auch einen Schwerpunkt zum Berufsschulunterricht an der Berufsbildenden Förderschule. Hier werden duale Ausbildungen zum Gartenbauwerker, Landwirtschaftswerker oder hauswirtschaftstechnischen Helfer angeboten.

Mit ihren in Kürze anstehenden Halbjahreszeugnissen der 10. Klasse haben auch Realschüler die Möglichkeit, sich beim Beruflichen Gymnasium zu bewerben. Sie absolvieren dann in drei Jahren den Weg bis zum Abitur. "Wir sind dabei auf eine sehr praxisorientierte Ausbildung spezialisiert", sagt Margit Müller. Im gymnasialen Bereich hat sich die Einführung der Ernährungswissenschaften als zweites Standbein offenbar bewährt. Im ersten Jahr hatten sich zwölf Schüler für diese Richtung entschieden. "Das ist eine sehr fitte und gute Gruppe", sagt die Schulleiterin. Für das kommende Schuljahr lassen sich noch keine Anmeldezahlen festmachen, weil die Bewerbungsphase noch läuft. Auch die Wirtschaftsrichtung am beruflichen Gymnasium ist gut nachgefragt. Hier bekommen die Schüler neben dem üblichen Abiturstoff die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften vermittelt. Gute Chancen auf eine Aufnahme haben Realschüler mit einem Notendurchschnitt von 2,5 und besser, wenn sie keine Vier in einem Hauptfach haben. Schüler bis zu einem Durchschnitt von 3,0 können nach einem persönlichen Bewerbungsgespräch aufgenommen werden. Derzeit hat das Berufliche Schulzentrum 420 Schülerinnen und Schüler.

Den Tag der offenen Tür nutzten am Wochenende auch die Unternehmen Pietsch in Ostrau und Dorow in Oschatz, um beruflichen Nachwuchs zu gewinnen. Auch die Arbeitsagentur war vor Ort.

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