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Oschatz Oschatzer Bücherwürmer und Grashüpfer gewähren Einblicke
Region Oschatz Oschatzer Bücherwürmer und Grashüpfer gewähren Einblicke
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16:10 26.03.2018
Viertklässler Iven Horn (hinten) zeigt dem künftigen Schüler Max Herudek, was alles in den Lernprogrammen der PCs im Computerkabinett steckt. Quelle: Foto: Christian Kunze
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Oschatz

Anke Wiesner und Anne Kernche hatten alle Hände voll zu tun. Die Leiterinnen der Grundschule „Zum Bücherwurm" und dem Hort „Grashüpfer“ begrüßten Eltern, künftige Schüler, Ehemalige und andere Neugierige zum Tag der offenen Tür beider Häuser.

Im neu eröffneten Schulhort staunten Erwachsene und auch Kinder über die großen Räume und die zahlreichen Möglichkeiten, die sich für Personal und Schüler bieten. Einen Anreiz, wirklich jedes Zimmer unter die Lupe zu nehmen, bot ein vorösterliches Suchspiel. Erzieherin Christine Schreiber hatte gemeinsam mit den Kindern kleine Hasen gebastelt und sie in den beiden Etagen der Einrichtung versteckt. Wer alle gefunden und gezählt hatte, bekam im Kreativraum eine kleine Überraschung als Belohnung.

Hortrat bestimmt mit im „Gashüpfer“

Informationen gab es an diesem Nachmittag auch zum Hortrat, einem Gremium aus Kindern, das mitbestimmen darf. Die Mitglieder bringen ihre Wünsche zur Hausaufgabenzeit, der Vesperversorgung und anderen Belangen des Hortalltags ein. „Aktuell erstellen sie dazu einen Fragebogen, den die Schüler dann ausfüllen“, berichtet Anne Kernche.

Gut besucht waren die Cafés, im Hort von Eltern organisiert und in der Schule zugunsten des Fördervereins der Schule. Noch ehe die Eltern künftiger Erstklässler mit ihren Sprösslingen in den Speiseraum abbogen, erhielten die Jüngsten ihren persönlichen roten Bücherwurmpass. Darin sind vier Termine vermerkt, neben dem Tag der offenen Tür sind das drei Schnuppertage im April Mai und Juni, zu denen die Vorschüler ihre künftige Bildungseinrichtung kennen lernen werden. „Bei jedem Besuch gibt es einen Stempel. Das schafft Vertrauen und eine Verbindung zur Schule und birgt zugleich die Verpflichtung, wieder zu kommen“, sagt Schulleiterin Anke Wiesner über diese bereits vor einigen Jahren eingeführte Tradition an der „Bücherwurm“-Schule.

Kunstausstellung auf allen Etagen

Rot waren nicht nur die Pässe, sondern auch die Polo-Shirts, mit denen das Personal an diesem Nachmittag zu erkennen war, sozusagen die „Ladies in Red“ und die einzige männliche Lehrkraft Thomas Wallner. Er begrüßte die Besucher im Computerkabinett. Dort konnten sich die baldigen Schulanfänger eine Teilnehmerurkunde ausdrucken und gemeinsam mit älteren Schülern die technischen Möglichkeiten der Rechner kennen lernen.

Auch in der Schule gab es Grund, jeden Winkel des Gebäudes zu erkunden. Auf den Fluren ausgestellt waren Ergebnisse des Kunstunterrichts, ganz wie in einer Galerie.

Von Christian Kunze

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