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Oschatzer Diakonie kämpft mit Generationsproblem

Oschatzer Diakonie kämpft mit Generationsproblem

Die Mitglieder des Diakonischen Werkes Oschatz haben am Tag der Diakonie über ihre Arbeit beraten. Als Gastreferenten hatte sich der Verein Evelyn Engemann nach Lampertswalde eingeladen, die bei der Diakonie Meißen die Freiwilligenzentrale leitet.

Pfarrer Christof Jochem berichtet über die Vereinsarbeit.

Quelle: Bärbel Schumann

Oschatz/Lampertswalde. Doch zunächst berichtete der Vereinsvorsitzende Christof Jochem über die Arbeit des rund 185 Mitglieder zählenden Vereins, der zugleich neben dem Diakonischen Werk Torgau auch Mitgesellschafter des Evangelischen Diakoniewerkes Oschatz-Torgau gemeinnützige GmbH ist.

"Laut Satzung sind die Aufgaben unseres Vereins die fördernde Unterstützung der Arbeit der gGmbH und die Hilfe in der Kirchensozialarbeit", erklärte der Vorsitzende. Keine leichte Sache, denn der Verein hat keine eigenen Angestellten, agiert nur ehrenamtlich. Alle Mitarbeiter in den Beratungsstellen und im Seniorenheim sind nicht im Verein, sondern bei der gGmbH beschäftigt. Ein Blick in die Runde der Teilnehmer an der Mitgliederversammlung zeigt weitere Probleme auf: Der Altersdurchschnitt ist recht hoch. Und auch nur 25 Frauen und Männer sind bei der Versammlung dabei. Dabei hat der Verein, so erklärt Gabrielle Schneider vom Vorstand, gerade bei der Vorbereitung des Tages neue Wege beschritten. Erstmals wurden alle Mitglieder persönlich eingeladen. Erstmals findet die Mitgliederversammlung zeitlich so statt, dass sie auch von Berufstätigen besucht werden kann.

Seit der letzten Mitgliederversammlung vor einem Jahr waren der "Tag der Diakonie" in Mügeln, der im Frühjahr durchgeführte Tag für Kirchenvorsteher, ein Ferienangebot für Kinder Alleinerziehender sowie eine Ausfahrt nach Kriebstein Höhepunkte in der Vereinsarbeit. Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich, dass das Diakonische Werk auch mit der Tatsache sich auseinandersetzen muss, das es immer schwieriger wird, Menschen für ehrenamtliches Engagement zu gewinnen.

Klaus Bär, Geschäftsführer des Evangelischen Diakoniewerkes Torgau-Oschatz, berichtete über die Arbeit der 98 Beschäftigten in den Beratungsstellen, der Kindereinrichtung und im Senioren- und Pflegeheim.

Bärbel Schumann

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