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Oschatz Oschatzer Feuerwehrleute im vergangenen Jahr rund 19 600 Stunden im Einsatz
Region Oschatz Oschatzer Feuerwehrleute im vergangenen Jahr rund 19 600 Stunden im Einsatz
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16:03 22.02.2018
Der stellvertretende Wehrleiter Rico Scholz gratuliert Michelle Seydewitz zur Beförderung zur Feuerwehrfrau. Quelle: Foto: Hagen Rösner
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Oschatz

So dicht besetzt war der Schulungsraum in der Oschatzer Feuerwache selten. Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Oschatzer Feuerwehr war jeder Platz besetzt. Das hatte seinen Grund. Denn erstmals in der Oschatzer Feuerwehrgeschichte, tagt nicht nur die Oschatzer Feuerwehr, sondern waren auch die Kameraden der Wehren aus den Ortsteilen Schmorkau, Limbach, Leuben und der Jugendfeuerwehr eingeladen. Einzig die Altersabteilung fehlte, allerdings werden die Kameraden der Ehrenabteilung heute in einer separaten Sitzung tagen und ihren neuen Leiter wählen. „Wir finden diese gemeinsame Sitzung gut, weil wir oft genug bei den Einsätzen Seite an Seite stehen, warum sollen wir dann auch nicht hier gemeinsam an einem Tisch sitzen“, sagten der Oschatzer Wehrleiter Lars Natzke und der Oschatzer Oberbürgermeister Andreas Kretschmar unisono.

258 Einsätze für Oschatzer Feuerwehren

Immerhin haben alle Oschatzer Feuerwehrkameraden guten Grund auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück und auf ein wahrscheinlich ebenso turbulentes Jahre 2018 vorauszuschauen. „Unser letzter Einsatz 2017 war Silvester 23.57 Uhr und unser erster Einsatz 2018 begann 0.05 Uhr. Und die ersten Neujahrswünsche kamen nicht von unseren Frauen, sondern von den Diensthabenden aus der Leitstelle“, verdeutlich der Oschatzer Wehrleiter Lars Natzke.

Im Bereich Oschatz gibt es derzeit vier Ortsfeuerwehren. „Diese vier Ortfeuerwehren haben 2017 gemeinsam 258 Einsätze abgearbeitet“, verdeutlicht Natzke in seinen Rückblick. Dabei wurden rund 19 600 Einsatzstunden absolviert. Bei 68 aktiven Mitgliedern kommt so durchschnittlich auf jeden Feuerwehrmann im Oschatzer Stadtgebiet eine fast zweiwöchige Einsatzzeit zu Stande. Erfreulich ist aber der personelle Blick in die Zukunft. „Wir haben insgesamt 49 Mitglieder in unserer Jugendwehr. Damit sind wir gut aufgestellt“, so Natzke. Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, haben die Kameraden rund 600 Ausbildungsstunden in ihren Wehren geleistet. Dafür gab es nicht nur vom Oschatzer Wehrleiter, sondern auch von Oberbürgermeister Andreas Kretschmar und dem Amtsleiter für Brand- und Katastrophenschutz Frank Breitfeld Dank.

Fehlende Übungen in der Kritik

Allerdings gab es auch Kritik. „Die Alarm- und Ausrückordnung durch die Leitstelle funktioniert nach über zwei Jahren immer noch mangelhaft. Wir haben immer noch einen großen Ausbildungsstau bei unseren Kameraden, die Lehrgänge auf der Landesfeuerwehrschule besuchen wollen. Aber hier ist wohl Besserung in Sicht“, so Natzke. Unbehagen bereitet ihm die Situation beim Katastrophenschutz im Bereich Gefahrgut. „Und auch im Bereich ,Retten und Löschen’ haben wir schon seit Jahren nicht mehr zusammengeübt“, gibt der Oschatzer Wehrleiter zu bedenken.

Von Hagen Rösner

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