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Oschatz Oschatzer Feuerwehrleute treffen Bundeskanzlerin
Region Oschatz Oschatzer Feuerwehrleute treffen Bundeskanzlerin
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14:36 19.05.2017
Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit Vertretern des Feuerwehrverbandes Sachsen – darunter Frank Reichel und Karsten Saack – sowie dem Bundestagsabgeordneten Marian Wendt.  Quelle: Büro Marian Wendt/Marisa Mehnke
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Berlin/Nordsachsen

 „Die Bundeskanzlerin hat alle Themen angesprochen, die uns als Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr auf der Seele brannten“, sagt der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Torgau-Oschatz, Frank Reichel. Der Nordsachse besuchte am Mittwoch den zwölften Berliner Abend der deutschen Feuerwehren. „Vertreter der Feuerwehren aus allen Bundesländern kamen zu diesem parlamentarischen Abend und nutzten die Gelegenheit, die Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel und des Innenministers Thomas de Maizière zu hören und mit einigen der etwa 90 Abgeordneten, die vor Ort waren, ins Gespräch zu kommen“, erzählt der Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Nordsachsen, Marian Wendt, der ebenfalls in Berlin war und die Delegation der nordsächsischen Feuerwehr unterstützte. Er tauschte sich unter anderem mit Frank Reichel sowie dem stellvertretenden Kreisbrandmeister und gleichzeitig Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes, Karsten Saack, intensiv über nötige Maßnahmen und derzeitige Entwicklungen in den ehrenamtlichen Ortsfeuerwehren aus. „Auch wenn es kaum die Gelegenheit gab, mit Angela Merkel persönlich ins Gespräch zu kommen, hat sie doch in ihrer Rede genau die Themen angesprochen, die ich gerne mit ihr besprochen hätte“, berichtet Frank Reichel. Damit meint er unter anderem ihre Worte über die Tradition, das Ehrenamt, die Bedeutung des hoch entwickelten Feuerwehrwesens und nicht zuletzt über einen aktuellen Bundestagsbeschluss. Dieser sieht unter anderem Freiheitsstrafen vor, wenn Hilfeleistende der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes oder der Rettungsdienste im Einsatz absichtlich behindert oder tätlich angegriffen werden.

Schwerpunkt Nachwuchsarbeit

Schwerpunkte von Merkels Rede waren auch die Nachwuchsarbeit und die Ausstattung der Feuerwehren: „Weil diese Arbeit so wertvoll ist, verdient sie natürlich auch Unterstützung von der Politik. Das gilt auch mit Blick auf die Ausrüstung. Denn Ihre Aufgaben erledigen Sie nicht allein mit gutem Willen, Sie brauchen auch eine entsprechende Ausstattung. Was den Bund anbelangt, so kann man sagen, dass der Bund einen erheblichen Beitrag für eine moderne technische Ausstattung der Feuerwehren leistet. Wir sorgen zum Beispiel dafür, dass den Bundesländern Einsatzfahrzeuge für den Zivil- und Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt werden. Es werden über 92 Millionen Euro sein, die der Bund in den nächsten Jahren in die Feuerwehrausstattung investiert“, so Angela Merkel in ihrer Rede.

Und Marian Wendt ergänzte später: „Die Feuerwehren sind in der Regel die ersten, die am Ort des Geschehens eintreffen und schnelle und kompetente Hilfe leisten. Binnen zwölf Minuten sind die Kameraden vor Ort und das auch im ländlichen Raum. Das ist ein unbezahlbarer Dienst in der Feuerwehr. In den beiden Kreisfeuerwehrverbänden in Nordsachsen sind über 200 Ortsfeuerwehren organisiert. Das hier alles reibungslos funktioniert ist für mich auch weiterhin ein Anliegen mit höchster Priorität.“

Von Kristin Engel

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