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Oschatz Oschatzer Fliegerclub veranstaltet Fliegerfest
Region Oschatz Oschatzer Fliegerclub veranstaltet Fliegerfest
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12:12 22.02.2018
Gästeflug mit Kerstin Zornig (Gast) und Werner Brabant (Pilot). Quelle: Dirk Hunger
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Oschatz

Es ist faszinierend, was die Piloten da in der Luft für Figuren zeigen. Ich hätte schon Angst, mich in einen Segelflieger zu setzen“, erklärt Frauke Mittel, als sie am Himmel wie viele andere Besucher des Oschatzer Fliegerfestes die Loopings, Rollen und Turns der kleinen Motorflieger über dem Flugplatz von Oschatz beobachtet. Jan Simon, Vorsitzender des Oschatzer Fliegerclubs gibt dazu, für alle Gäste gut hörbar, Erklärungen. Ihm ist dabei anzumerken, mit welcher Leidenschaft er das Hobby Fliegen betreibt und er am liebsten zu den Akteuren am Himmel gehören wurde.

Tag der offenen Tür im Fliegerclub

Es ist Nachmittag, eine der zum Programm des zweitägigen „Tages der offenen Tür im Fliegerclub Oschatz“ gehörenden Flugschauen ist in vollem Gange. Eine Attraktion reiht sich dabei an die andere: Segelkunstflieger aus Blomberg zeigen ihr Können.

Faszination Fliegen In Oschatz

Weltmeisterliche Fallschirmspringer vom FSV Eilenburg gleiten mit ihren 26 Quadratmeter großen Fallschirmen aus einer Höhe zwischen 200 und 300 Metern auf den Oschatzer Flugplatz hernieder. Ein Gastflieger kommt aus Berlin mit einem historischen Doppeldecker, einen einstigen Ausbildungsflieger der US-Navy, angeflogen. Eine einmotorige Antonov 2 wird am Boden stehend immer wieder zum Foto-Objekt. Zudem bereichern noch andere Gastflieger die Schau, die so zugleich zur Werbebühne für den Verein wie für den Flugsport überhaupt wird.

Modellflieger am Start

Das bekommen Besucher auch an anderer Stelle auf dem Gelände zu spüren. Etwa im Bereich der Modellflieger. Unter den rund 60 Vereinsmitgliedern gibt es einige, die sich diesem Hobby seit Jahren widmen. Einer von ihnen ist der Oschatzer Siegfried Heilfort. Bei allen Antworten auf die neugierigen Besucherfragen zu den ausgestellten Modellen ist ihm anzumerken, wie viel Leidenschaft er für dieses Hobby hat. Auch bei dem Mügelner Jürgen Keller ist das zu spüren. Vier Modelle hat er am Wochenende mit zum Flugplatz gebracht, um zu zeigen, was das Besondere an dieser Freizeitbeschäftigung ist. Beiden ist anzumerken, dass sie sich auch Sorgen um den Nachwuchs für den Modellflugsport machen. „Viele, die damit begonnen haben, aus denen sind später oft richtige Flieger geworden“, sagt Keller. Bestes Beispiel dafür liefert das Angebot am Leipziger Kepler von Andreas Funke. Mit den Schülern seines GTA-Angebotes gehörte er zu den Akteuren des Fliegerfestes. „Ich arbeite mit dem Oschatzer Fliegerclub eng zusammen. Etliche Schüler, die mit dem Modellflugsport begannen, kamen über den Club zum Fliegen“, so der Leipziger.

Buntes Programm

Zu den Angeboten des Festes gehörten aber auch eine große Tombola, Angebote im Club mitzuarbeiten und auch selbst einmal Fluggenuss pur zu erleben. Holger Lange, 2. Vorsitzender des Fliegerclubs, setzte alles daran, auf dieser Weise vielleicht neue Mitglieder für den Verein zu gewinnen. Denn, so Lange, das Fliegen zu erlernen, dafür sei es nie zu spät. „Bei uns haben schon einige Senioren mit dem Fliegen begonnen“, so der Vize-Vereinschef.

Von Bärbel Schumann

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