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Oschatzer Gymnasiasten interpretieren Märchen künstlerisch neu

Ausstellung Oschatzer Gymnasiasten interpretieren Märchen künstlerisch neu

Dunkle Farben und morbide Details erwarten Besucher in einer neuen Ausstellung in der Stadtbibliothek Oschatz. Zehntklässler des Thomas-Mann-Gymnasiums haben Märchen neu interpretiert und sich dabei von düsteren Aspekten inspirieren lassen. Ergänzt wird die Schau durch moderne Umtextungen bekannter Märchen der fünften Klassen.

Rotkäppchen begegnet einem allzu menschlichen Wolf – im Wal und in der Ausstellung mit Werken der Oschatzer Gymnasiasten in der Stadtbibliothek.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Märchen sind Kinderkram? Quatsch! Auch Jugendliche und Erwachsene können sich damit auseinander setzen. Davon zeugt eine neue Ausstellung in der Oschatzer Stadtbibliothek. „Märchen einmal anders“ zeigt Schülerarbeiten der 10. Klasse des Thomas-Mann-Gymnasiums. Unter Anleitung der Lehrerinnen Silke Hörügel und Rosi Rochner waren Schüler aufgerufen, einen neuen Blick auf klassische Märchen zu entwickeln, Naturmaterialien beim Gestalten zu verwenden und sich vom reinen gegenständlichen Darstellen einer Szene zu lösen. „Die Resultate sollten möglichst abstrakt werden – was zugegebenermaßen nicht jedem Schüler leicht gefallen ist“, fasst Rosi Rochner das Resultat zusammen. Bibliotheksleiterin Eleonore Reichel freut sich, dass die Zusammenarbeit zwischen Gymnasium und Ausleihe weitere Früchte trägt, denn ergänzt wird die Ausstellung um moderne Märchen, verfasst von Jungen und Mädchen der Klasse 5. „Die Texte entstanden im Rahmen des Ganztagsangebotes Leselust und sind außerdem im Stadtmuseum zu lesen“, erinnert sie. In der Bibliothek gibt es einige Kopien zum mitnehmen. Beeindruckend sind die Arbeiten der älteren Schüler vor allem deshalb, weil die düsteren Aspekte der Grimmschen Geschichten ausgearbeitet sind. Rapunzel, Rumpelstilzchen und vor allem Rotkäppchen können einem da das Gruseln lehren – auf einer Collage ist nur die rote Kappe der Heldin zu sehen ist, auf einem anderen gar nur die Knöpfe vom Nachthemd der gefressenen Großmutter.


Von Christian Kunze

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Oschatz
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